Autor: Christiane

Argentinien und Uruguay

By With 0 comments

Argentinien und Uruguay vom 30.12.2017 bis 14.01.2018

Am frühen Nachmittag kommen wir auf dem kleinen Camping und Cabanas Platz Ma-Ri an. Der Platz liegt nur 15 Kilometer entfernt von den Iguazu Wasserfällen, hat einen Pool und man kann im Schatten unter Bäumen campen. Es gibt auch Platz für uns. Das Eigentümerpaar ist super nett und freundlich und wir fühlen uns direkt wohl. Wir lernen Bettina und Uwe aus München kennen, die beiden sind  mit einem Toyota unterwegs. Okay, sie sind mal wieder unterwegs. Die letzten zehn Jahren haben sie  fast die ganze Welt bereist und wir sind begeistert an ihren Erlebnisse aus Asien teilhaben zu können. Das Wifi auf dem Platz ist sehr gut, der Pool angenehm kühl und so lässt sich die Hitze und die hohe Luftfeuchtigkeit gut ertragen. Abends sitzen wir zu viert zusammen bevor sich unsere Wege am nächsten Tag schon wieder trennen.

JETZT WEITERLESEN

Brasilien, der Süden

By Comments are off

Brasilien, der Süden vom  07.12.2017-30.12.2017

Die Einreise von Uruguay nach  Brasilien an der Grenze in Chuy ist ganz problemlos. An der uruguayischen Grenze sind wir aufgrund der Beschlagnahme und wieder „Freilassung“ unseres Womos in den letzten Monaten etwas nervös. Aber wir bekommen einen Ausreisestempel in den Pass, der telefonierende Beamte nimmt unsere Einfuhrerlaubnis fürs Womo entgegen und widmet sich wieder seinem Telefonat. Auf der brasilianischen Seite füllen wir jeder eine Touristenkarte aus, gebe diese bei dem netten Beamten ab, der noch freundlich versucht mit uns ein paar englische Sätze zu wechseln. 90 Tage dürfen wir im Land bleiben. Am Nachbar-Schalter gebe ich die Papiere für das Womo ab um die temporäre Einfuhrbewilligung fürs Fahrzeug (TIP) zu bekommen. Die Dame spricht perfekt englisch und bereitet die Papiere vor, in der Zwischenzeit betritt Andre aus Holland das Büro  und wir nutzten die Wartezeit für einen Smalltalk. Dann fahren wir unsere ersten Kilometer in Brasilen in der Region, Rio Grande de Sul. Die Landschaft ist erstmal ähnlich wie in Uruguay. Viel Felder, flaches Land.  Als ein kleiner Fluss rechts unsere Fahrt begleitet, sehen wir die ersten Vögel und die ersten Wasserschweine, Capivari. So niedlich. Da wir fast alleine auf der Strasse sind, halten wir oft an um die niedlichen Tiere zu fotografieren.

JETZT WEITERLESEN

Buenos Aires und Uruguay

By With 1 comment

Wir müssen bei diesem Bericht etwas weiter ausholen. Im März haben wir unser Womo in Uruguay abgestellt  um per Kreuzfahrtschiff nach Hause zu fahren. Uruguay ist eigentlich „das“ Land in Südamerika in dem Langzeitreisende ihr Auto für längere Zeit abstellen, denn man darf das Auto ein Jahr im Land belassen, auch wenn man selber nur ein Visum für drei Monate bekommt. Es gibt verschiedene Plätze auf denen man sein Auto sicher und beaufsichtigt gegen ein kleines Entgelt stehen lassen kann.  Wir haben uns für das Hotel Suizo  im Ort Nueva Helvetia entschieden. Eine sehr gepflegte Hotelanlage mit großer Parkanlage und auch das campen unter den großen Bäumen macht Spaß. Rolf der Eigentümer und seine Familie sind sehr herzlich,  Rolf spricht deutsch und in seinem Restaurant kann man richtig gut essen. Mit uns standen schon bestimmt 20 andere Fahrzeuge auf seinem Grundstück, deren Besitzer dem Winter in Uruguay entflohen sind und den Sommer in ihrem europäischen Heimatland verbringen wollen.  Es war genau Mitte September als wir eine Email von Rolf bekamen, unser Fahrzeug und die anderen 16 Fahrzeuge auf seinem Grundstück seien vom Zoll beschlagnahmt worden, wir sollten schnellst möglich kommen. Das Email ist in drei Sprachen verfasst, per Google-Translater und an alle FahrzeugEigentümer gegangen. Panikgefühle übermannen uns. Wir rufen Rolf in Uruguay an um mehr Informationen zu bekommen. Die Fahrzeuge stehen weiterhin bei ihm auf dem Platz, er hat verhindert, dass der Zoll alle Fahrzeuge mit nimmt. Der Zoll ist der Meinung, wir dürfen das Land nicht ohne unsere Autos verlassen, er hat einen Anwalt eingeschaltet und wir sollten erst noch in Deutschland bleiben, bis er mehr weiss. Die Türen aller Fahrzeuge sind mit Klebeband gesichert:

JETZT WEITERLESEN

Chile und Argentinien: Campingplätze Teil 1

By Comments are off

Campingplätze/Übernachtungsplätze in Chile und Argentinien 2017

Wir nutzen für unsere Campingplatzsuche in Chile vor allem  das APP „ioverlander“ und auch Internetseiten anderer Reisenden ( siehe unter Links) .  Hier ist immer zu berücksichtigen, dass die Kommentare von Reisenden bei ioverlander sehr, sehr subjektiv sind, jeder Reisende hat andere Bedürfnisse und auch ein anderes Reisebudget. Leider ist auch nicht immer ersichtlich, mit welcher Fahrzeuggröße die Reisenden unterwegs sind. Trotzdem ist ioverlander, das Medium um Übernachtungsplätze zu finden.  Hilfreich war es für uns  immer mit den Leuten auf den Übernachtungsplätzen über unsere nächsten Ziele zu sprechen, dadurch bekamen wir immer gute Tips. Unsere Beschreibungen sind natürlich auch ganz subjektiv, auch ändern sich Dinge sehr schnell in XXX Hostels, Hotels, Bars etc., die campen erlauben, schliessen, neue öffnen, Besitzer wechseln, Qualität und Pflege der Plätze ändern sich.  Zu fast jedem unserer Übernachtungsplätze gibt es ein Bild, dass unter der jeweiligen Beschreibung zu finden ist. Preise sind alle in Chilenischen Pesos angegeben ( Umrechnungskurs im Jahr  2017 1 Euro = 700 CP.

JETZT WEITERLESEN

Kreuzfahrt mit der MSC Orchestra von Argentinien nach Europa

By Comments are off


Wir beschliessen einen Tag vor Abfahrt der MSC Orchestra schon in Buenos Aires zu sein. Mit dem Buquet Bus wollen wir von  in Uruguay nach Buenos Aires übersetzten. Die Buchung über das Internet entpuppt sich als recht kompliziert. Es gibt ein online Buchungsmöglichkeit über eine uruguayische Internetseite und eine Möglichkeit über eine argentinischen Seite.  Die Preise sind recht unterschiedlich und auf der uruguayischen Seite können wir als Ausländer gar nicht buchen, da ein uruguayische Personalausweis notwendig ist.  Bei den Argentinier verdreifacht sich der Preis mit einem ausländischen Pass. Wir können es nicht ändern und zahlen den erhöhten  Preis. Leider wird unsere Kreditkarte nicht akzeptiert, weil es gerade ein Systemproblem gibt. Rolf, der Besitzer des Hotels, Granja Hotel Suizia,  hilft uns freundlich und nach nur zwei Stunden  haben wir unsere Tickets für nur 55 US Dollar pro Person für den Bouquet Bus…..  Eigentlich ist der Bouquet Bus kein Bus, sondern eine regelmäßige Fährverbindung über den Rio de la Plata zwischen Colonia de Sacramento in Uruguay und Buenos Aires in Argentinien. Wir beschließen uns nicht aufzuregen, dass die Einheimischen nur 20 US Dollar für den selben Weg zahlen. Aber das Risiko die Tickets erst vor Ort zu kaufen und eventuell keinen Platz zu bekommen  ist uns zu groß. Schnell buchen wir noch für wenig Geld ein Hotel in Buenos Aires, nah an der Haupttouristenstrasse gelegen und nur drei Kilometer vom Hafen entfernt. Am Morgen der Abfahrt ist es etwas hektisch, die letzten Handgriffe müssen getätigt werden, damit das Womo die nächsten Wochen ( es sollen dann doch Monate werden)  gut auf dem Parkplatz steht, Kühlschrank abgetaut, Wassertanks sauber und leer, übrige  Lebensmittel verschenken wir, unsere eine gemeinsame Reisetasche gepackt ( mehr Reisetaschen haben wir nicht mit im Womo), etc.. Pünktlich um 7.30 Uhr am Morgen werden wir am Hotel von einem Bus abgeholt,  wir werden zur Sammelbusstation im kleinen Ort, Helvetia,  gefahren und erhalten unsere Bustickets für die Weiterfahrt nach Colonia de Sacramento. Es läuft alles wie geschmiert, etwas zu früh erreichen wir den Terminal von der Fähre nach Buenos Aires. Es geht zu wie auf einem Flughafen, wir geben unsere Reisetasche  ab, bekommen unsere Tickets, gehen durch eine Sicherheitsschleuse und passieren den Zoll bzw die Grenze und bekommen Stempel in den Pass, da wir ja Uruguay verlassen und nach  Argentinien  einreisen wollen. Dann warten wir 1,5 Stunden bis es los geht. Als wir die Fähre betreten wollen, stellt eine Dame fest, dass uns ein Stempel auf dem Ticket fehlt.  Ein junger Mann vor uns hat das selbe Problem. Also drängeln wir uns durch die Schlange hinter uns zurück  und sprinten zum Zollgebäude. Durch eine Hintertür betreten wir das Gebäude, ein Beamter versucht uns aufzuhalten, wir  übersehen ihn geflissentlich und stürmen zu dem Schalter an dem wir unsere Passstempel bekommt haben. Der nette Zollbeamter spricht englisch, checkt unsere Einreise und Ausreise im Computer und will uns gerade den gewünschten Stempel auf unser Ticket drücken, als seine Chefin uns erreicht. Sie redet auf uns ein, wir verstehen kein Wort. ihr netter Kollege scheint sie zu beruhigen und sie läßt uns gehen. Wir legen einen weiteren Spurt zurück zur Fähre ein. Beim erneuten Betreten der Fähre schaut natürlich keiner auf irgendwelche Stempel auf unserm Ticket, wir werden einfach durch gewunken. Innerhalb von einer Stunde überqueren wir den Rio de la Plata und erreichen die Hauptstadt von Argentinien. Da wir nur eine Reisetasche und einen Rucksack dabei haben, laufen wir die 2km  vom Fährhafen zu unserm Hotel „Vista del Sol“.  Die Zimmer sind sauber, klein und modern, das WLan ist schnell und die Fussgängerzone erreichen wir in 5 Minuten zu Fuss. Eigentlich wollten wir uns gemütlich einen Überblick über die Stadt machen, aber ein „kleiner“  Wasserschaden in unserem Haus in Deutschland erfordert unsere Aufmerksamkeit und viele Telefonate. Am späten Nachmittag schauen wir uns dann doch noch einige Sehenswürdigkeiten in der Stadt an und schlendern durch die Fussgängerzone.

JETZT WEITERLESEN

Argentinien: Von Ushuaia bis Uruguay

By Comments are off

Am frühen Morgen verlassen wir die Ocean Endeavour, die die letzten 11 Tage ein vertrautes Zuhause für uns gewesen ist. Auch müssen wir uns von Lena und Hermann und von Henny und Michael verabschieden. Für jeden von uns geht es nun in einer andere Richtung! Mit dem Taxi geht es zum Campingplatz, emails checken, einkaufen gehen und mittags sind wir schon wieder „on the road“.  Weit müssen wir heute nicht fahren. Nach nur 100 Kilometern erreichen wir den Ort Tolhun und dort auf dem Campingplatz am Meer erwarten uns schon Cordula und Bernd. Fast drei Wochen haben wir uns nicht gesehen und wenig gehört von einander, folglich gibt es viel zu erzählen. Das Wetter ist eher schlecht und es ist kalt, also machen wir es uns bei Kaffee, Tee und Keksen in unserem Wohnmobil zu viert gemütlich und quatschen bis tief in die Nacht.

JETZT WEITERLESEN

Antarktis

By With 1 comment

Am Abreisetag sind wir recht aufgeregt. Unsere Tasche ist schnell gepackt und ziemlich voll. Die geliehenen wasserdichten Thermohosen und Handschuhe, die wir bei Sarah, unsere Reiseagentin, kostenlos geliehen haben sind dann doch sehr voluminös. Nachmittags um 15.45 Uhr ist Treffpunkt vor dem Hafen. Von dort geht es dann mit Bussen direkt zum Schiff. Klar, sind wir schon um kurz nach 15.00 Uhr vor Ort, aber wir sind nicht die ersten.  Andere Reisende können es auch kaum abwarten in die See zu stechen. Kurz nach uns kommen dann auch Lena, Hermann und Henny und Michael. Die vier Deutschen haben wir schon letzte Woche kennengelernt. Wir klettern in den ersten Bus und hoffen, dass wir losfahren, sobald der Bus voll besetzt ist. Leider nein. Erst um 16.00 Uhr setzen sich die Busse in Bewegung Richtung Schiff. Die Ocean Endeavour wird nun für die nächsten 11 Tage unser Zuhause sein. Nach knapp 10 Minuten Fahrt erreichen wir das Schiff und werden von der Expeditionsleiterin Chelly herzlich  empfangen.  Kurz erklärt sie was wir nun zu tun haben und schon betreten wir das Schiff.

JETZT WEITERLESEN

Chile und Argentinien von Chaiten bis Ushuaia

By With 3 comments

Von Chaiten aus fahren wir früh los. Die Carretera Austral wird uns die nächsten Tage begleiten. Diese Strasse, die sich durchs ganze Land zieht, ist nicht durchgängig geteert. Wir wissen, dass wir uns mit unserem Fahrzeug auf Schotter nur sehr  langsam fortbewegen können, da alles klappert und das Auto stark vibriert.  Zu dem gibt es auf der Strecke eine lange Baustelle, die für den Autoverkehr von montags bis freitags zwischen 13.00 Uhr und 17.00 Uhr gesperrt wird. Also ist das Ziel vor 13.00 Uhr die Baustelle zu passieren. Es sind mehr Teile der Strecke geteert als wir dachten, aber es bleiben immer noch 80 km Schotter übrig. Rechtzeitig schaffen wir es die Baustelle zu durchqueren.

JETZT WEITERLESEN

Chile Teil 1: Die Pazifikküste Richtung Süden

By With 1 comment

Die Stadt Arica ist nur ca 10 km von der Grenze entfernt und in einem Vorort werden wir die Nacht verbringen. Aber vorher fahren wir noch in die Stadt, unser Kühlschrank ist leer und wir müssen einkaufen. Wir finden einen großen Supermarkt ( Lider Hyper, gehört anscheinend zu Walmart) und füllen alle Vorräte wieder auf. Wein und Rindfleisch sind wirklich günstig und das Angebot groß, die anderen Preise sind mit denen in Deutschland vergleichbar. Am Geldautomaten ziehen wir Bargeld und staunen nicht schlecht über die hohen Kosten von über 6 Euro am Automaten. Bei einem Ballenario, eine Art privat betriebenes Schwimmbad, mit Picknicktischen, Cabanas, Grillmöglichkeit etc, finden wir einen Platz für die Nacht und schlucken etwas bei dem Preis. Umgerechnet 20 Euro für die Nacht, so viel haben wir schon lange nicht mehr fürs Campen bezahlt, aber wir wussten in Chile ist alles etwas teurer. Abends, als ich die emails checke, fällt mir auf, dass mein Mobilphone eine andere Uhrzeit anzeigt. Es ist schon 19.30 Uhr? Die Zeitverschiebung von zwei Stunden zwischen Peru und Chile haben wir total verpasst.  Aber wir geniessen die Vorteile. Es ist Abends länger hell und wir können länger draussen sitzen.

JETZT WEITERLESEN

Peru Teil 2: bis Arequipa

By With 2 comments

Unser Weg geht von Nasca hoch in die Berge, wir möchten nach Cuzco  fahren und von dort eine Tour zum Machu Picchu machen. Der Bergroute ist atemberaubend schön. Die Sonne strahlt vom blauen Himmel herunter und die Bergwelt ist wirklich schön. Am Wegesrand grasen Alpakas und Guanas und sehen sehr niedlich aus. Langsam bewegen wir uns immer höher und höher, am Ende erreichen wir auf 4550 m die Passhöhe. Es geht über eine Strecke von 60 km über das Hochplateau und unser Womo fährt  trotz Dieselpartikelfilter ohne Leistungsverlust weiter.

JETZT WEITERLESEN