Kategorie: Guatemala 2016

Guatemala Teil 2, Lago Atitlan, Guatemala City

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Wir erreichen dann doch noch den See Atitlan, diesmal ohne Strassensperrungen dafür müssen  wir uns aber  durch einige Staus quälen. Die letzten Kilometer zum See geht die Strasse recht steil abwärts, dafür mit tollem Ausblick auf den See.

Im Ort  Panajachel finden wir einen wirklich schönen Übernachtungsplatz auf einer großen Wiese eines Hotels direkt am See. Der  tolle Blick  auf den See und die am anderen Ufer liegenden Vulkane sind einfach traumhaft schön.

Steffi und Robert sind zur gleichen Zeit am See nur in einem anderen Ort. Die Orte am See sind entweder gar nicht durch Strassen verbunden oder nur durch sehr schlechte Schotterstrassen. Das einfachste Transportmittel ist hier das Boot. Mit öffentlichen Lanchas kann man für wenig Geld zu fast jedem Ort am See gelangen. So verabreden wir uns mit den beiden zum Mittagessen in San Pedro. Steffi und Robert sind von den USA, wo Robert gearbeitet, hat bis nach Panama gefahren und  nun sind sie wieder auf dem Rückweg. Steffi hat lange in Mexiko gelebt und spricht perfekt spanisch. Die beiden waren schon einmal in dem kleine Ort und fungieren ein wenig als Reiseleiter. Das Restaurant, dass sie aussuchen hat wirklich sehr gutes und günstiges Essen  und wir verquatschen bei Steak und Bier den ganzen Nachmittag. Schon als wir uns in Antigua getroffen haben, hat Robert total begeistert von El Salvador gesprochen, ein Land das wir eigentlich nicht besuchen wollten. Aber nach dem wir nun den Berichten der beiden gelauscht haben, steht fest, wir wollen das schöne Land auch sehen. Dann stellt sich während unsers Plauschen noch heraus, dass Steffi vier Jahre lang in dem  kleinen Ort in Niederösterreich gearbeitet hat in dem wir sechs Jahre gelebt haben. Die Welt ist echt klein. Die Zeit vergeht wie im Flug und mit dem letzten Lancha fährt jeder von uns auf seinen CP zurück.

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Guatemala Teil 1

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Wir verlassen Belize über den Grenzübergang Benque Viejo del Carmen nach Melchor de Mencos und reisen nach Guatemala ein.

Wir verlassen die Grenze über eine kleine Brücke und werden dort direkt angehalten 50 Q zu bezahlen. Von der Gebühr haben wir schon gehört und wissen sie ist wohl verhandelbar auf 20 Q. Bei uns bleibt die Lady hart und wir zahlen die 50 Q bekommen auch eine offizielle Quittung. Einheimische zahlen hier nichts. Mal wieder eine kleine ( ?!) von umgerechnet 7,00 € Spende von uns. Aber wir wollen uns die Laune nicht verderben lassen. Unser erstes Ziel in Guatemala ist die Mayastätte von Tikal. Einer der bekanntestes und heiligsten  Stätten der Maya.  Schon nach ca 1,5 Stunden Fahrt erreichen wir den Eingang zur ca 30 km langen Zufahrt der Kultstätte. Hier muss man auch die Tickets kaufen. Wenn man ab 15. 00 Uhr ankommt und die Eintrittskarte kauft, ist sie auch noch für den nächsten Tag gültig.  Eigentlich wollen wir nur am nächsten Tag in die Ruinen, ganz früh um 6.00 Uhr. Aber die Tickets gibt es leider erst ab 15.00 Uhr. Also stellen wir uns 50 Meter vor die Schranke und warten knapp zwei Stunden. So gegen 14.45 Uhr kommt ein netter Mitarbeiter und sagt uns wir könnten nun die Eintrittskarten kaufen und in den Park fahren. Super!  Die Fahrt ist schön durch den Dschungel, die Geschwindigkeitsbegrenzung beträgt zwischen 40 km/h und 45 km/h. Im Reiseführer haben wir gelesen, dass die Mitarbeiter am Eingang mit ihrem Handy stoppen wie lange man für die Strecke braucht. Ist man zu schnell hält ein Kollege am anderen Ende die Hand auf. Wir haben Zeit und fahren langsam. Vielleicht lässt sich ja ein Tier aus dem Dschungel sehen. Leider nein. In der Nähe vom tatsächlichen Eingang zu den Ruinen campen wir auf dem Parkplatz von einem kleine Hotel „Jaguar Inn“. Die Mitarbeiter sind sehr nett, eine kleine gemischte Reisegruppe ist auch noch vor Ort und wir kommen ins Gespräch mit zwei jungen Mädels aus der Schweiz und zwei älteren Ladies aus Australien. Am Abend fängt es noch an zu regnen und es gibt eine kurze Abkühlung. Am nächsten Morgen stehen wir um 5.00 Uhr auf und laufen um 5.30 los zu den Ruinen, die angeblich erst um 6.00 Uhr öffnen (Wahrscheinlich nur das Tor zur Zufahrtstrasse) . Unsere Idee ist eigentlich den Sonnenaufgang über den Ruinen zu bewundern. Aber der Himmel ist noch Wolken verhangen. Also kein Sonnenaufgang, dafür was für viel Besseres……Bis zur ersten Pyramide läuft man ca 20 Minuten über einen schönen Weg durch den Dschungel und wir sehen die ersten Affen.

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