Kategorie: Nordamerika

Mexiko: Yucatan – Halbinsel

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Von Palenque fahren wir 380 km weit nach Campeche. Wir sind in Yucatan angekommen, schon zum zweiten Mal. Ungefähr vor neun Jahren waren in Yucatan, mit einem Mietwagen haben wir zwei Wochen die Yucatan-Halbinsel bereist, haben die Küste bewundert und Pyramiden bestiegen. Bei einigen Pyramiden ist es heute nicht mehr erlaubt hoch zu klettern. Wir werden neue Dinge erleben, manche Stätte nicht noch einmal besuchen und einige Sehenswürdigkeiten nicht erkunden, weil wir sie schon kennen. Also nicht verwundert sein, wenn manche „highlights“ nicht von uns besucht wurden, wie Uxmal uä.  Die letzten knapp 100 km führt die Strasse immer am Meer entlang.

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Mexiko: Chiapas

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Am nächsten Tag erreichen wir Tuxtla de Gutierrez, die Hauptstadt des Bundesstaates Chiapas. Hier campen wir auf dem innenliegenden Parkplatzes des Hotel „La Hazienda“ um uns herum Palmen, und die Hotelgebäude.  Wir haben keine Lust auf Stadtbesichtigung und nutzen das gute Internet um einige Dinge zu erledigen, ausserdem ist es nicht so heiss und wir hoffen auch eine entspannte Nacht. Ja, das mit der Hoffnung ist so eine Sache. Unser Hotel liegt  direkt an einer großen Kreuzung über diese führt in 10 Meter Höhe eine Art Fussgängerweg in alle vier Kreuzungsrichtungen. Auf diesem Überweg findet eine Lichtshow statt und aus einer Musikanlage dröhnt laute Musik über die Kreuzung hinweg bis ins Hotel. Leider gibt es keine Party dazu, es sind keine Leute zu sehen, keiner Tanz, keine Bierstände noch nicht einmal kleine Essensstände, was sehr ungewöhnlich ist für Mexiko. Hier kann man überall essen, vor allem dort wo Menschen zusammen kommen. Niemand kann uns genau erklären was für eine Veranstaltung dies ist. Um 23.00 Uhr kehrt Ruhe ein und wir genießen eine entspannte Nacht. Tuxtla ist bekannt für den Sumidero  Canyon. Auf dem Fluss durch den Canyon kann man Bootsfahrten machen, dies haben wir von ca. acht Jahren bei einer Mexiko reise schon getan, und wollten es nicht wiederholen. Aber es gibt auch eine Panoramastrasse die entlang der Schlucht führt,  die wir noch nicht kennen. Die Strasse ist ca. 17 km lang und man kann an 5 verschiedenen Punkten den  Ausblick in den Canyon bestaunen. Wir sind beeindruckt auch wenn es mal wieder etwas diesig ist.

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Mexiko: Veracruz, Oaxaca

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Das Meer und der Strand an der Costa Esmeralda gefallen uns wirklich gut, wäre da nur nicht diese Hitze und diese hohen Luftfeuchtigkeit, die einen auch nachts kaum in den Schlaf finden lässt.

Also ziehen wir weiter in Richtung höherer Gefilde.  Aber  zunächst  statten wir der Ausgrabungsstätte Quiahuitztlan einen Besuch ab. Der Reiseführer empfiehlt  Quiahuitztlan sehr, aufgrund des tollen Blickes auf das Meer und dem Berg, der an Machu Picchu erinnert und  aufgrund der wenigen Touristen, die sich hier her verirren.  Wir sind tatsächlich die einzigen Besucher, liegt vielleicht auch an den Temperaturen (aber genug jetzt davon) und der nette Mitarbeiter, der die Karten verkauft und die Anlage pflegt, gibt uns Info über die Stätte und auch über die Gegend.Kennzeichen des nur für rituelle Zwecke bestimmten Ortes ( ca 900 n.Chr.) sind eigenartige Grabbauten, wie sie nur hier und an einigen wenigen Plätzen der unmittelbaren Umgebung auftreten. Über den eigentlichen Gräbern wurden Tempel im Miniaturformat errichtet, die selten höher als ein halber Meter sind. Sie stehen gleich den großen Tempeln, in Reihen auf niedrigen Plattformen mit einer zentralen Treppe und schließen einen rechteckigen freien Platz ein. Die 78 kleinen Tempel sind in mehreren Gruppen nicht weit voneinander angeordnet.  Wir geniessen die Ruhe und schlendern durch die kleine Anlage. Leider ist es zu diesig um die Küste von hier oben klar zu erkennen.

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Mexiko: Guanajuato, Mexico-City, Veracruz

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Wir verlassen San Miguel de Allende nach fast zwei Wochen „Reisepause“. Wir besuchen eine schöne Kirche Santuria Atotonilco! Es ist gerade Messe als wir ankommen und wir lauschen der Predigt, die wir nicht verstehen, und den schönen Gesängen der Gemeinde bis wir anschliessend das Innere der Kirche in Ruhe bewundern können.

Unser nächstes Ziel ist die Stadt Guanajuato. Sie ist Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaates, sie hat eine große Universität, viele Kirchen, schöne Plätze, Unmengen von Restaurants und Kneipen und vieles mehr. Die Stadt ist an einem Berg erbaut und dehnte sich immer weiter aus, also den Berghang entlang, dies führte dazu, dass es viele schmale Tunnel in der Stadt gibt und die Strassen im Centro sehr schmal sind. Wir entscheiden uns für einen Campingplatz etwas außerhalb der Stadt und fahren mit dem Bus in zwanzig Minuten ins Centro Historico. Wir schlendern durch die Markthallen, schauen uns bestimmt 10 verschiedene Kirchen an, bewundern das historische Theater von Innen und bummeln durch die Gassen.

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Mexiko: Jalisco, Michoacan, Guanajuato

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Guadalajara ist die zweitgrößte Stadt Mexikos und hat ca 4,4 Mio Einwohnern. Der San Jose del Tajo Trailer Park liegt etwas ausserhalb der Stadt und ist für zwei Nächte unser Zuhause. Der Campingplatz ist geprägt von kleinen Häusern, die den Platz einzingeln und auf den Stellplätzen stehen viele Dauercamper. Abends laden uns unsere mexikanischen Nachbarn spontan zum Abendessen ein. Es gibt Pizza und Huhn, wir steuern eine Schlüssel Pasta dazu und versuchen uns mal wieder auf spanisch zu unterhalten. Der Vater der Familie spricht gut englisch und mit den vier Kindern kann Birger auch ohne viel reden Fussballspielen. Ein lustiger Abend, der uns auch den Campingplatz gleich sympathischer macht. Denn der gesamte Platz macht keinen so gepflegten Eindruck, dafür liegt er für unser Vorhaben recht zentral.  Mit dem  öffentlichen Bus fahren wir in 40 Minuten für 7 Pesos pro Person ( ca 0,40 €) in die Innenstadt. Das „Centro Historico“ von Guadalajara ist wunderschön. Die drei Hauptplätze gehen ineinander über und es gibt eine große Fussgängerzone. Die Hauptattraktionen, Kathedrale, Rathaus, Justizpalast, Theater liegen alle nah beieinander. Entspannt schlendern wir einen ganzen Tag über die Plätze, bewundern die Gebäude und sehen uns einige der vielen Kirchen an.

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Mexiko: Sinaloa und Nayarit

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Als wir am Hafen  in La Paz ankommen um von der Baja California auf das mexikanische Festland zu verschiffen, staunen wir nicht schlecht über das Gewühl. Zuerst müssen wir durch eine Art Zollkontrolle, danach wollen wir unser Ticket organisieren, werden aber zurückgeschickt. Erst müssen wir noch  zum Wiegen und Vermessen. An jeder Station treffen wir jemanden der ein wenig Englisch spricht und uns  sehr freundlich hilfreich zur Seite steht. Jetzt dürfen wir zum Ticketschalter von TMC, dort erhalten wir recht unkompliziert unser Ticket und eine Erklärung auf Spanisch wo wir als nächstes hinfahren müssen. Zumindest verstehen wir den Namen des Frachters, der für die nächste Nacht unser zuhause sein soll. Etwas unschlüssig sitzen wir in unserem Wohnmobil und um uns herum fahren nur riesige Trucks, es gibt keine „Linien“ in die man sich einreiht, wie wir es von anderen Fähren kennen und so fühlen wir uns etwas verloren. Doch neben uns hält ein netter Mexikaner mit seinem kleinen Pick-up und mit Händen und Füssen erklärt er uns, wir sollen im einfach folgen.  Also schlängeln wir uns an den parkenden LKWs vorbei und finden einen freien „Parkplatz“ direkt gegenüber der Einfahrt ins Schiff. Alles sieht in unseren Augen etwas unkoordiniert aus, aber  die LKWs fahren nun nach und nach auf das Frachtschiff drauf. Die „zweite“ Etage wird auch beladen, hier müssen die riesigen Fahrzeuge rückwärts eine Rampe hochfahren. Mit unserem mexikanischen Helfer trinken wir erst einmal ein Bier und versuchen uns etwas in spanischer Kommunikation, okay dass Gespräch dauert nicht soooo lange. Ansonsten bewundern wir die Fahrkünste der Lastwagenfahrer und warten. Dann kommt ein netter „Einweiser“ auf uns zu und spricht zum Glück richtig gut Englisch. Erst fragt er uns auf welcher Seite die Kabinentür von unserem Womo ist, so dass er uns so einweisen kann, dass wir auf dem Frachter durch die Kabinentür aussteigen können. Denn wir schlafen auf dem Frachter ja in unserem Womo. Er erklärt uns genau nach welchem LKW genau wir auf den Frachter fahren sollen, bitte in die zweite Etage und gerne vorwärts, wenn wir nicht auf der Rampe aufsetzen. Unser Womo wird nah an die Reling geparkt, Türen und Fenster können wir öffnen, aber um uns herum wird es eng. Zwischen uns und unsere Nachbarn ist der Abstand höchstens 20 cm.

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Mexiko: Baja California (von Las Vegas nach La Paz)

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Von Las Vegas aus fahren wir langsam Richtung Süden. Die mexikanische Grenze ist unser Ziel. Aber erst folgen wir einer erneuten Einladung von Linda und Garry. Die beiden haben nahe am Colorado River ein Ferienhaus und wir dürfen die beiden dort besuchen. Wir freuen uns sehr auf unser Wiedersehen. Da die Feriensiedlung nicht so gut ausgeschildert ist und auch unser Navi uns in eine ganz andere Richtung geschickt hätte, sind wir total froh, als wir auf dem Highway auf einem Hügel, das rote Auto von Linda und Garry entdecken. Sie winken uns zu und wir winken zurück und fahren vorbei. So schnell  und unerwartet haben wir sie nicht erkannt. Die beiden wussten, dass wir sie trotz Wegbeschreibung schwer finden werden und haben sich am Highway postiert. Zum Glück mussten sie nur 10 Minuten auf uns warten, weil hier im Süden von Kalifornien ist es  mit fast 30 °C Grad doch schon recht warm in der Wüste.  Bei einem ersten kühlen Bier gibt es viel zu erzählen, Linda verwöhnt uns mit einem tollen Abendessen und beim abendlichen Kartenspiel gewinnen Garry und ich.

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USA: Nevada, Kalifornien

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Nach einem Nachtflug und einem vierstündigen Zwischenstop in San Francisco erreichen wir müde San Diego. Ja, so eine Nacht mit wenig Schlaf rächt sich eben, wenn man keine 25 Jahre mehr alt ist. In San Diego erwartet uns sonniges Wetter bei ca 19°C aber uns ist kalt. Wir müssen uns wohl erst an den „Temperatursturz“ gewöhnen. Unser Womo holen wir wohl behalten im Storage auf dem KOA Campingplatz ab und entscheiden uns spontan doch noch ein paar Kilometer zu fahren. Unser Ziel ist der Carlsbad Beach State Park mit netten Plätzen oberhalb des Meeres mit tollem Blick. Dort angekommen holen wir die Liegestühle heraus wickeln uns in warme Decken und geniessen erst einmal einen ausgiebigen Nachmittagsschlaf.

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USA: Hawaii: Big Island

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Die ersten sechs Tage wohnen wir 10 km nördlich von Hilo in einem kleinen Bungalow.

Hilo liegt zwar auf der regenreichen Seite der Insel ist aber viel näher an allen Inselattraktionen als der sonnige Touristenort Kona. Hier sei schon vorweggenommen, dass wir in Hilo nicht einen Tag Regen hatten. Big Island ist, wie der Name schon sagt, viel größer als die andern beiden Inseln. Aus diesem Grund nehmen wir uns auch  12 Tage Zeit um die Insel zu erkunden. Von Hilo aus geht unsere erst Tour ins Waipio Valley. In diesem Valley haben einmal 1500 Menschen gewohnt  ohne Strom und Wasserleitungen. Ihr Geld haben sie mit Taro-Anbau verdient. Heute leben noch ca 50 Menschen in diesem wunderschönem Tal. Das Tal ist über eine enge Strasse mit einem 25%tigem Gefälle erreichbar und diese darf nur von 4×4 Fahrzeugen befahren werden.  Zunächst geniessen wir den Blick in das Tal von einem Aussichtspunkt aus, bevor wir uns auf den Weg in das Tal machen. Die Strasse ist wirklich steil, aber zum Glück nicht soviel befahren.

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USA: Hawaii Inseln Maui und Kauai

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Aloha, Hawaii wir sind da!

Abends erst nach 21.00 Uhr Ortszeit landen wir auf Maui. Recht schnell haben wir unser Gepäck und sitzen bald im Shuttel auf dem 3-minütigen Weg zur Autoverleihstation. Wir haben uns einen kleinen 4×4 Jeep gemietet, da eine Inselumrundung  nur mit einem Allradfahrzeug möglich ist. Im Appartementhaus, in Kaanapali in der Nähe von Lahaina, angekommen erwartet uns die freudige Nachricht, dass wir ein upgrade auf unsere Buchung bekommen haben. Nun dürfen wir in einem knapp 80 qm großem Appartement mit zwei großen Zimmern und tollem Meerblick unsere erste „Urlaubswoche“ verbringen. Mit der amerikanischen Einbauküche freunden wir uns nur langsam an. Kaffeemaschine, Backofen, Kühlschrank mit Eismaschine ( crushed-ice oder Eiswürfel) und auch die doppelte Spülmaschine sind schnell in Gebrauch. Nur von dem sehr lauten Müllzerkleinerer und der Mikrowelle mit ca 150 Funktionen lassen wir lieber die Finger!

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