Kategorie: USA 2014

Westküste von Los Angeles bis San Diego

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Von Malibu aus fahren wir wieder Richtung Norden, mein Zahnarzt Termin steht an. Welch eine Freude ;-). Leider spielt das Wetter nicht so richtig mit und es ist recht nebelig und regenreich  auf unserem Weg nach Morgan Hill. Aber die Natur freut sich, denn der letzte Regen war angeblich vor über einem Jahr. Natürlich halten wir noch einmal bei den Seeelefanten an und sehen ihnen beim Kampf um die Weibchen zu.

Auf dem Highway 1 stehen überall Schilder man solle auf runter fallende Steine von den Steilhängen achten und nach den Regenfällen und Windböen liegen auch viele Steine und Felsbrocken auf der Strasse.  Ein Felsbrocken fällt dann sogar direkt vor unser Auto und zerspringt in mehrere Teile. Es waren Sekunden, die uns vor einem Zusammenstoss mit dem riesigen Stein getrennt haben. Birger reagiert schnell und legt eine Vollbremsung hin, die hinter uns fahrenden Autos zum Glück auch. Nichts ist passiert. Wir  müssen kurz anhalten und durchatmen. Glück gehabt! Vielen Danke an unsere Schutzengel!

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Von San Francisco nach Los Angeles

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Nach dem wir San Francisco verlassen haben fahren wir weiter die Küste entlang. Die Küste ist wirklich unbeschreiblich schön, ein langer Sandstrand reiht sich an den nächsten. Wir landen in Santa Cruz auf dem Seacliff State Beach Campground. Ein riesiger Parkplatz mit großen Stellplätzen  ohne Comfort, dafür direkt am Strand. Trotz  Wochenende bekommen wir einen Platz und bleiben zwei Tage.

Wir beobachten Delfine, die in Gruppe recht nah am Ufer entlang springen, Seehunde die vor uns spielen und Pelikane, die elegant über das Wasser gleiten und blitzschnell ins Wasser stürzen, wenn sie ihre Beute entdeckt haben.Stundenlang können wir aufs Meer schauen.

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Von Las Vegas bis San Francisco

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Wir verlassen nach einer Nacht  auf einem Stellplatz direkt am Colorado River den Bundesstaat Arizona und machen uns auf nach Nevada. Die Stadt Las Vegas ist unser Ziel.  Aber vorher machen wir noch einen kurzen Abstecher zum Hoover Damm. Bevor man den Damm befahren darf, gibt es noch eine Sicherheitskontrolle und zum ersten Mal müssen wir alle Aussenklappen öffnen und der freundliche  Police-Officer wirft überall einen Blick hinein auch ins Innere unseres Womos. Wonach er genau Ausschau hält wissen wir allerdings nicht so genau. Der Hoover Damm ist beeindruckend und wir schiessen ein paar Fotos.

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Die Nationalparkroute Teil 2

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Vom Bryce NP machen wir uns auf den Weg zum Capitol Reef. Auf dem Weg besuchen wir noch das Goblin Valley. Die Steinformationen sehen alle so aus wie kleine Kobolde und man braucht nicht viel Phantasie um in den übereinander stehenden Steinen, verschiedene Figuren aus Film, Funk und Fernsehen zu erkennen. Wir laufen begeistert durch diese Steingebilde und erzählen uns gegenseitig was wir sehen. Manchmal sehen wir auch unterschiedliche  Figuren in der selben Steinformation  -;).  Dies ist wohl so eine Männlein Weiblein Geschichte.

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Die Nationalparkroute Teil 1

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Der Weg von der Küste zum Millerton Lake in der Nähe von Fresno führt uns am Rande des Nappa Valley und des Somona Valley vorbei. Die Weinfelder ( Weinberge gibt es hier eher nicht, das Land ist zu flach) dominieren das Landschaftsbild und viele Winerys  laden zur Verkostung ein. Ein wirklich langer Stau im Valley gibt uns die Gelegenheit  uns alles genau anzuschauen ;-). Unser erster Stau in den USA und gerade an dem Tag, an dem wir eine Verabredung haben.  Karen und Marty warten zum Glück auf uns und wir suchen gemeinsamen einen Campingplatz. In der Recreation Area vom Millerton Lake finden wir zwei schöne Plätze mit Seeblick und geniessen den gemeinsamen Abend. Die beiden haben schon viel gesehen und erlebt und haben die Gabe ganz toll erzählen zu können. Unser Vokabular vergrößert sich an diesem Abend wahnsinnig. Beide sind auch politisch sehr interessiert und so ist Europa auch ein großes Thema an dem Abend. Als Karen Schokolade aus ihrem Sprinter holen will kann sie nur noch Reste finden und  Besucher hat sie auch. Zwei Waschbären haben im Dunkeln die offene Tür des Sprinters genutzt und sich ein Abendessen genehmigt. Die Lieblingsschokolade von Karen fanden sie auch ganz toll.

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USA: Entlang der Küste Oregons und Kaliforniens

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Von Astoria starten wir Richtung Süden, immer der Küste entlang, das Meer immer im Blick. Okay, nicht immer, denn der Highway 101 schlängelt sich zwar an der Küste entlang macht aber auch mal einen Abstecher ins „Landesinnere“, so dass wir das Meer aus dem Blick verlieren.

Unser erster Stop ist in Canon Beach. Ein kleiner niedlicher Touristenort mit einem langen breiten Sandstrand. Wir machen einen langen Strandspaziergang zum 72 Meter hohen Haystack Rock, dort sollen angeblich Papageientaucher nisten. Diese sind zwar gerade nicht Zuhause, aber wir geniessen den  Nachmittag am Strand trotzdem.

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USA: Von der Küste Washingtons nach Yellowstone

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Wir verlassen Kanada Ende August, direkt am Anfang des letzten „long weekend“, des Labour-Day-Weekend ( vergleichbar mit unserem „Tag der Arbeit“).  Um 6.10 Uhr am frühen Morgen ging die Fähre von Victoria ( Vancouver Island nach Port Angeles/USA). Die Überfahrt von Kanada in die USA verlief ruhig, etwas neblig und vor allem sehr windig und kalt.  Die Grenzformalitäten laufen entspannt und einfach ab. In USA , genauer gesagt in Port Angeles im Bundesstaat Washington, füllen wir unseren leeren Kühlschrank erstmal auf,  da es ein Verbot zur Einfuhr von vielen Lebensmittel in die USA gibt und wir diese vor der Überfahrt alle verzehrt haben ;-)). Aber auch die USA hat dieses lange Wochenende und viele sind unterwegs um die freien Tage zu geniessen. Unser angestrebter Campingplatz ist leider voll, wie wir durch ein Telefonat erfahren. Aber Marcel und Denise, die schon einen Tag vor uns dieselbe Fähre genommen hatten, hatten uns eine email geschrieben mit Bildern von ihrem CP. Spontan beschliessen wir, die beiden zu  überraschen in der Hoffnung auf ihrem CP ist noch ein Plätzchen frei. Wir finden die beiden sofort auf dem CP, der eine große Wiese ist, auf der jeder sich sein Plätzchen sucht. Wir bauen eine „Wagenburg“ und trinken ein Glas Aperol und erzählen uns gegenseitig von den letzten vier Wochen, weil solange hatten wir uns nun nicht mehr gesehen. Der Abend wird lang und gemütlich, die Jungs diskutieren zur Abwechslung mal wieder die Route und ein Strandspaziergang ist auch noch drin.

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Alaska 2 von Whittier nach Hyder

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Von Seward sind wir bei schönem Wetter losgefahren in Richtung Whittier. Um den ganz kleinen Ort Whittier zu erreichen, muss man einen Tunnel durchfahren. Das ist weiter nichts Aufregendes, aber dieser Tunnel ist etwas besonderes. Zum einen ist er nur  sehr schmal und einspurig, so dass man nur alle 45 in eine Richtung fahren kann, dann ist der Tunnel eigentlich und immer noch ein Eisenbahntunnel, also die Autos teilen sich den Tunnel auch noch mit den Zügen. Aber immer nur einer…. entweder darf der Zug fahren oder die Autos.  Also fährt man auf den Schienen durch den Tunnel und dies 8 km lang. Im Tunnel ist es recht dunkel, was das ganz nur noch abenteuerlich macht.

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Alaska 1 bis Valdez

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Wir sitzen gerade in Seward am Meer und geniessen die Sonne. Okay, es ist recht windig und das Thermometer zeigt nur 15°C, aber wir hatten die letzten drei Tage nicht so tolles Wetter ……. und halten eben jetzt die Gesichter in die Sonne. Vielleicht ist es aber auch diesmal besser, dass ich  auch in diesen Reisebericht am Anfang beginne. Der Anfang war die Einreise in die USA.

Der Grenzposten zwischen Kanada und den USA auf dem Top-of- the-world-highway liegt wirklich einsam. Von Dawson City aus fahren wir ca.80 Meilen (1 Meile=1,6km) und kommen an ein einsames Haus, die Grenzstation, die sich die Kanadier und die Amerikaner teilen. Die Formalitäten werden zügig und auch freundlich erledigt und wir bekommen für die USA ohne weitere Nachfragen unsererseits eine Aufenthaltsgenehmigung für die nächsten 6 Monate, einen tollen Elch-Stempel in den Pass gedrückt und nach der üblichen Frage, ob wir Waffen mit uns führen, dürfen wir einreisen. Unser Wohnmobil war von geringem Interesse und wurde weder von aussen noch von innen begutachtet.

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