Kategorie: USA 2015

USA: Nevada, Kalifornien

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Nach einem Nachtflug und einem vierstündigen Zwischenstop in San Francisco erreichen wir müde San Diego. Ja, so eine Nacht mit wenig Schlaf rächt sich eben, wenn man keine 25 Jahre mehr alt ist. In San Diego erwartet uns sonniges Wetter bei ca 19°C aber uns ist kalt. Wir müssen uns wohl erst an den „Temperatursturz“ gewöhnen. Unser Womo holen wir wohl behalten im Storage auf dem KOA Campingplatz ab und entscheiden uns spontan doch noch ein paar Kilometer zu fahren. Unser Ziel ist der Carlsbad Beach State Park mit netten Plätzen oberhalb des Meeres mit tollem Blick. Dort angekommen holen wir die Liegestühle heraus wickeln uns in warme Decken und geniessen erst einmal einen ausgiebigen Nachmittagsschlaf.

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USA: Hawaii: Big Island

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Die ersten sechs Tage wohnen wir 10 km nördlich von Hilo in einem kleinen Bungalow.

Hilo liegt zwar auf der regenreichen Seite der Insel ist aber viel näher an allen Inselattraktionen als der sonnige Touristenort Kona. Hier sei schon vorweggenommen, dass wir in Hilo nicht einen Tag Regen hatten. Big Island ist, wie der Name schon sagt, viel größer als die andern beiden Inseln. Aus diesem Grund nehmen wir uns auch  12 Tage Zeit um die Insel zu erkunden. Von Hilo aus geht unsere erst Tour ins Waipio Valley. In diesem Valley haben einmal 1500 Menschen gewohnt  ohne Strom und Wasserleitungen. Ihr Geld haben sie mit Taro-Anbau verdient. Heute leben noch ca 50 Menschen in diesem wunderschönem Tal. Das Tal ist über eine enge Strasse mit einem 25%tigem Gefälle erreichbar und diese darf nur von 4×4 Fahrzeugen befahren werden.  Zunächst geniessen wir den Blick in das Tal von einem Aussichtspunkt aus, bevor wir uns auf den Weg in das Tal machen. Die Strasse ist wirklich steil, aber zum Glück nicht soviel befahren.

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USA: Hawaii Inseln Maui und Kauai

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Aloha, Hawaii wir sind da!

Abends erst nach 21.00 Uhr Ortszeit landen wir auf Maui. Recht schnell haben wir unser Gepäck und sitzen bald im Shuttel auf dem 3-minütigen Weg zur Autoverleihstation. Wir haben uns einen kleinen 4×4 Jeep gemietet, da eine Inselumrundung  nur mit einem Allradfahrzeug möglich ist. Im Appartementhaus, in Kaanapali in der Nähe von Lahaina, angekommen erwartet uns die freudige Nachricht, dass wir ein upgrade auf unsere Buchung bekommen haben. Nun dürfen wir in einem knapp 80 qm großem Appartement mit zwei großen Zimmern und tollem Meerblick unsere erste „Urlaubswoche“ verbringen. Mit der amerikanischen Einbauküche freunden wir uns nur langsam an. Kaffeemaschine, Backofen, Kühlschrank mit Eismaschine ( crushed-ice oder Eiswürfel) und auch die doppelte Spülmaschine sind schnell in Gebrauch. Nur von dem sehr lauten Müllzerkleinerer und der Mikrowelle mit ca 150 Funktionen lassen wir lieber die Finger!

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USA: Nevada, Kaliforniens Westküste

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Der Bundesstaat Nevada schenkt uns zum Empfang eine weitere Stunde. Wir stellen die Uhren zurück,  nun wird es leider noch eine Stunde früher dunkel. Die Tage werden kürzer. „The Loniest Road in America “, führt uns weiter durch trockene, flache, manchmal von einigen Hügel unterbrochene Landschaft.

Der Great Basin National Park ist nach fast 300 km Fahrt durch diese Einöde eine spannende Abwechslung. Es gibt Führungen in eine schöne Höhle, diese sind allerdings für die nächsten zwei Tage bereits ausgebucht. Aber die nette Damen im Besucherzentrum empfiehlt uns den Scenic Drive durch den Park, und auch den Campingplatz am Ende der Aussichtstrasse. Sie macht uns noch darauf aufmerksam, dass es nachts dort recht kühl ist, aber wir sind ja gut gerüstet. Die Strasse findet sich über eine 8% Steigung den Berg hinauf und beschert uns schöne Aussichtspunkte. Der Campingplatz liegt auf 3000 Meter Höhe und besticht durch den Blick auf die Felsen.

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USA: South Dakota, Colorado, Utah

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Wir erreichen den Badland National Park in South Dakota bei strahlendem Sonnenschein. Das optimale Wetter um die bizarren Steinformationen im Bild festzuhalten.

Im Nationalpark finden wir auf einem Campingplatz ein Plätzchen für die Nacht. Wir sind umringt von den eindrucksvollen Felsen und haben eine schöne Aussicht auf die tolle Landschaft.

Etwas später findet ein Mietwohnmobil seinen Platz direkt hinter  uns. Hans und Gerlinde aus Deutschland sind für diese Nacht unsere Nachbarn. Die beiden sind für 3,5 Monate unterwegs und durchqueren das Land von Nordost nach Südwest von Seattle nach Florida.  Der gemeinsame Abende ist geprägt von interessanten Gesprächen, da sie schon  auf verschiedenen Kontinenten,  in verschiedenen Kulturen  gewohnt und gelebt haben. Die USA als Reiseland ist ihnen nicht unbekannt und es gibt viel Gesprächsstoff. Ein gemeinsamer  Abend ist eigentlich zu wenig. Den Rest müssen wir dann eben daheim in Deutschland nachholen. Am nächsten Morgen sprechen uns die Campnachbarn von gegenüber, Rebecca und Bill aus Seattle, auf unser Wohnmobil an. Die beiden sind total nett und der Vormittag ist schnell verplaudert.  Hans und Gerlinde gesellen sich noch kurz dazu, Reisetipps und Adressen werden ausgetauscht, Fotos geschossen und dann heisst es doch am Mittag Abschied nehmen.

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USA: Michigan, Illinois, Iowa

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Wir verlassen Kanada über die Grenze in Sault Saint Marie. Eine große Brücke verbindet hier Kanada und die USA. Der amerikanische Grenzbeamte ist freundlich, schaut aber recht ernst, stellt einige Fragen über unsere Reise und über unsere „häufigen“ Einreisen in die USA in den letzten zwei Jahren. Dann schickt er uns ins Büro, damit wir unser Visum erhalten.  Leider sind dort gerade alle Computer abgestürzt und wir sind die einzigen Kunden. Bis die Computer wieder funktionstüchtig sind, stellen vier freundliche Beamte interessierte Fragen zu unserer Reise. Das Auto interessiert niemanden. Nach gut vierzig Minuten dürfen wir in die USA, mit einem sechsmonatigem Visum, einreisen. Unser erster Weg führt in einen Supermarkt, da man viele Lebensmittel nicht mit über die Grenze nehmen kann, ist unser Kühlschrank leer.  Dann schauen wir uns die Schleuse Soo  Lock in Sault Saint Marie US an, hier werden über eine Höhe von 7m ganz große Schiffe vom  Lake Michigan in den Lake Huron übergeschleust.

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USA: New England States Teil 2

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Wir verlassen die Küste und betreten den Bundesstaat New Hampshire. Es sieht tatsächlich alles „very british“ aus. Schöne kleine Orte, nette Häuser mit sehr gepflegten Vorgärten. Aber so ganz können wir uns noch nicht vom Meer trennen und finden für unsere erste Nacht einen Platz am Lake Winnipesaukee. Stühle raus, Füsse hoch.

Für den nächsten Tag stehen die White Mountains auf dem Programm. Der größte Berg hier ist der Mountains Washington mit nicht ganz 2000 Metern Höhe. Also recht niedlich. Im Winter kann man hier wohl Skilaufen im Sommer wandern. Also ein tolles Erholungsgebiet, das ganze Jahr über. Das finden auch die Amerikaner und auch ganz viele Kanadier, denn wir sind nah an der Grenze zur Provinz Quebec. Überall hört man francophone Töne. Die Idee im National Forest der Berge zu stehen stellt sich als nicht so gut raus, alles ist voll. Aber in Bethlehem ist ja wie wir wissen immer ein Platz im Stall frei, so auch für uns, nicht im Stall aber auf einem CP im Ort Bethlehem. Am nächsten Tag spazieren  wir dann durch die Flume Klamm. Immer dem Bachlauf entlang auf hölzernen Stegen und zurück durch den Wald.

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USA: New England States Teil 1

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Wir verlassen an einem Sonntag unseren Campingplatz und fahren die Küste von Long Island entlang. Die Orte, die wir passieren sind voller Touristen und wir haben noch nie so viele Parkplatzeinweiser in so kleinen Orten gesehen.  Spontan beschliessen wir mit der Fähre über  Shelter Island weiterzufahren.  Die beiden Fährfahrten auf und von der Insel runter sind leider viel zu kurz. Die nächste Fähre würde uns vom Point Orient nach New England, Connecticut  bringen.  Doch die Fähren sind alle ausgebucht und wir reservieren uns einen Platz für den nächsten Morgen.  In Greenport finden wir eine nette Kneipe mit Terrasse am Hafen, die wir leider verlassen müssen als der Regen einsetzt. Am nächsten Morgen scheint wieder die Sonne vom Himmel und wir haben eine sehr schöne Fährüberfahrt.

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USA: Washington DC, New York City

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In Washington D.C. stehen wir für drei Nächte auf dem Cherry Hill RV Park. Er ist  mit über 450 Plätzen recht groß, liegt an einer Seite recht nah am Highway und ist der stadtnäheste Campingplatz.  Wir finden ein ruhiges Plätzchen, nicht zu weit von dem tollen Pool, in dem man richtige Bahnen schwimmen kann und nicht nur „planschen“. Die Anbindung an die  öffentlichen Verkehrsmittel nach Washington DC ist wirklich gut. Der Bus zur Metro hat eine Haltestelle auf dem Campingplatz und morgens gibt es fünf Busse, die direkt zur Metrostation durchfahren. Von dort sind es noch ca 25 Minuten bis Washington DC Downtown.

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USA: Georgia & die „Carolinas“

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Wir fahren weiter nach Brunswick, die Stadt gibt nicht so viel her, wir haben aber keine Lust länger zu fahren und bleiben an einem kleinen See stehen.  Unser Womo bekommt noch einen Ölwechsel bevor unsere Reise weiter Richtung Savannah geht. Sie Sonne brennt mit 34 Grad auf uns nieder.

Also beschließen  wir den Stadtbesuch auf den nächsten Tag zu verschieben und verbringen den Rest des Tages im Blyhte State Park unter Bäumen und mit einer Waschmaschine…… Kurz Zeit später fahren Katharina und Hubert aus Pforzheim an uns vorbei, sie haben sich auch für den schattigen State Park entschieden.  Abends sitzen wir, ungestört von Mücken,  lange zusammen und erfahren nun etwas mehr über die beiden. Sie haben während ihres einjährigen Sabbatical nicht nur die USA, sondern auch Neuseeland bereist.

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