Kategorie: Chile und Argentinien 2017

Kreuzfahrt mit der MSC Orchestra von Argentinien nach Europa

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Wir beschliessen einen Tag vor Abfahrt der MSC Orchestra schon in Buenos Aires zu sein. Mit dem Buquet Bus wollen wir von  in Uruguay nach Buenos Aires übersetzten. Die Buchung über das Internet entpuppt sich als recht kompliziert. Es gibt ein online Buchungsmöglichkeit über eine uruguayische Internetseite und eine Möglichkeit über eine argentinischen Seite.  Die Preise sind recht unterschiedlich und auf der uruguayischen Seite können wir als Ausländer gar nicht buchen, da ein uruguayische Personalausweis notwendig ist.  Bei den Argentinier verdreifacht sich der Preis mit einem ausländischen Pass. Wir können es nicht ändern und zahlen den erhöhten  Preis. Leider wird unsere Kreditkarte nicht akzeptiert, weil es gerade ein Systemproblem gibt. Rolf, der Besitzer des Hotels, Granja Hotel Suizia,  hilft uns freundlich und nach nur zwei Stunden  haben wir unsere Tickets für nur 55 US Dollar pro Person für den Bouquet Bus…..  Eigentlich ist der Bouquet Bus kein Bus, sondern eine regelmäßige Fährverbindung über den Rio de la Plata zwischen Colonia de Sacramento in Uruguay und Buenos Aires in Argentinien. Wir beschließen uns nicht aufzuregen, dass die Einheimischen nur 20 US Dollar für den selben Weg zahlen. Aber das Risiko die Tickets erst vor Ort zu kaufen und eventuell keinen Platz zu bekommen  ist uns zu groß. Schnell buchen wir noch für wenig Geld ein Hotel in Buenos Aires, nah an der Haupttouristenstrasse gelegen und nur drei Kilometer vom Hafen entfernt. Am Morgen der Abfahrt ist es etwas hektisch, die letzten Handgriffe müssen getätigt werden, damit das Womo die nächsten Wochen ( es sollen dann doch Monate werden)  gut auf dem Parkplatz steht, Kühlschrank abgetaut, Wassertanks sauber und leer, übrige  Lebensmittel verschenken wir, unsere eine gemeinsame Reisetasche gepackt ( mehr Reisetaschen haben wir nicht mit im Womo), etc.. Pünktlich um 7.30 Uhr am Morgen werden wir am Hotel von einem Bus abgeholt,  wir werden zur Sammelbusstation im kleinen Ort, Helvetia,  gefahren und erhalten unsere Bustickets für die Weiterfahrt nach Colonia de Sacramento. Es läuft alles wie geschmiert, etwas zu früh erreichen wir den Terminal von der Fähre nach Buenos Aires. Es geht zu wie auf einem Flughafen, wir geben unsere Reisetasche  ab, bekommen unsere Tickets, gehen durch eine Sicherheitsschleuse und passieren den Zoll bzw die Grenze und bekommen Stempel in den Pass, da wir ja Uruguay verlassen und nach  Argentinien  einreisen wollen. Dann warten wir 1,5 Stunden bis es los geht. Als wir die Fähre betreten wollen, stellt eine Dame fest, dass uns ein Stempel auf dem Ticket fehlt.  Ein junger Mann vor uns hat das selbe Problem. Also drängeln wir uns durch die Schlange hinter uns zurück  und sprinten zum Zollgebäude. Durch eine Hintertür betreten wir das Gebäude, ein Beamter versucht uns aufzuhalten, wir  übersehen ihn geflissentlich und stürmen zu dem Schalter an dem wir unsere Passstempel bekommt haben. Der nette Zollbeamter spricht englisch, checkt unsere Einreise und Ausreise im Computer und will uns gerade den gewünschten Stempel auf unser Ticket drücken, als seine Chefin uns erreicht. Sie redet auf uns ein, wir verstehen kein Wort. ihr netter Kollege scheint sie zu beruhigen und sie läßt uns gehen. Wir legen einen weiteren Spurt zurück zur Fähre ein. Beim erneuten Betreten der Fähre schaut natürlich keiner auf irgendwelche Stempel auf unserm Ticket, wir werden einfach durch gewunken. Innerhalb von einer Stunde überqueren wir den Rio de la Plata und erreichen die Hauptstadt von Argentinien. Da wir nur eine Reisetasche und einen Rucksack dabei haben, laufen wir die 2km  vom Fährhafen zu unserm Hotel „Vista del Sol“.  Die Zimmer sind sauber, klein und modern, das WLan ist schnell und die Fussgängerzone erreichen wir in 5 Minuten zu Fuss. Eigentlich wollten wir uns gemütlich einen Überblick über die Stadt machen, aber ein „kleiner“  Wasserschaden in unserem Haus in Deutschland erfordert unsere Aufmerksamkeit und viele Telefonate. Am späten Nachmittag schauen wir uns dann doch noch einige Sehenswürdigkeiten in der Stadt an und schlendern durch die Fussgängerzone.

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Argentinien: Von Ushuaia bis Uruguay

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Am frühen Morgen verlassen wir die Ocean Endeavour, die die letzten 11 Tage ein vertrautes Zuhause für uns gewesen ist. Auch müssen wir uns von Lena und Hermann und von Henny und Michael verabschieden. Für jeden von uns geht es nun in einer andere Richtung! Mit dem Taxi geht es zum Campingplatz, emails checken, einkaufen gehen und mittags sind wir schon wieder „on the road“.  Weit müssen wir heute nicht fahren. Nach nur 100 Kilometern erreichen wir den Ort Tolhun und dort auf dem Campingplatz am Meer erwarten uns schon Cordula und Bernd. Fast drei Wochen haben wir uns nicht gesehen und wenig gehört von einander, folglich gibt es viel zu erzählen. Das Wetter ist eher schlecht und es ist kalt, also machen wir es uns bei Kaffee, Tee und Keksen in unserem Wohnmobil zu viert gemütlich und quatschen bis tief in die Nacht.

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Chile und Argentinien von Chaiten bis Ushuaia

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Von Chaiten aus fahren wir früh los. Die Carretera Austral wird uns die nächsten Tage begleiten. Diese Strasse, die sich durchs ganze Land zieht, ist nicht durchgängig geteert. Wir wissen, dass wir uns mit unserem Fahrzeug auf Schotter nur sehr  langsam fortbewegen können, da alles klappert und das Auto stark vibriert.  Zu dem gibt es auf der Strecke eine lange Baustelle, die für den Autoverkehr von montags bis freitags zwischen 13.00 Uhr und 17.00 Uhr gesperrt wird. Also ist das Ziel vor 13.00 Uhr die Baustelle zu passieren. Es sind mehr Teile der Strecke geteert als wir dachten, aber es bleiben immer noch 80 km Schotter übrig. Rechtzeitig schaffen wir es die Baustelle zu durchqueren.

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Chile Teil 1: Die Pazifikküste Richtung Süden

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Die Stadt Arica ist nur ca 10 km von der Grenze entfernt und in einem Vorort werden wir die Nacht verbringen. Aber vorher fahren wir noch in die Stadt, unser Kühlschrank ist leer und wir müssen einkaufen. Wir finden einen großen Supermarkt ( Lider Hyper, gehört anscheinend zu Walmart) und füllen alle Vorräte wieder auf. Wein und Rindfleisch sind wirklich günstig und das Angebot groß, die anderen Preise sind mit denen in Deutschland vergleichbar. Am Geldautomaten ziehen wir Bargeld und staunen nicht schlecht über die hohen Kosten von über 6 Euro am Automaten. Bei einem Ballenario, eine Art privat betriebenes Schwimmbad, mit Picknicktischen, Cabanas, Grillmöglichkeit etc, finden wir einen Platz für die Nacht und schlucken etwas bei dem Preis. Umgerechnet 20 Euro für die Nacht, so viel haben wir schon lange nicht mehr fürs Campen bezahlt, aber wir wussten in Chile ist alles etwas teurer. Abends, als ich die emails checke, fällt mir auf, dass mein Mobilphone eine andere Uhrzeit anzeigt. Es ist schon 19.30 Uhr? Die Zeitverschiebung von zwei Stunden zwischen Peru und Chile haben wir total verpasst.  Aber wir geniessen die Vorteile. Es ist Abends länger hell und wir können länger draussen sitzen.

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