Monat: März 2016

Mexiko: Sinaloa und Nayarit

By With 1 comment

Als wir am Hafen  in La Paz ankommen um von der Baja California auf das mexikanische Festland zu verschiffen, staunen wir nicht schlecht über das Gewühl. Zuerst müssen wir durch eine Art Zollkontrolle, danach wollen wir unser Ticket organisieren, werden aber zurückgeschickt. Erst müssen wir noch  zum Wiegen und Vermessen. An jeder Station treffen wir jemanden der ein wenig Englisch spricht und uns  sehr freundlich hilfreich zur Seite steht. Jetzt dürfen wir zum Ticketschalter von TMC, dort erhalten wir recht unkompliziert unser Ticket und eine Erklärung auf Spanisch wo wir als nächstes hinfahren müssen. Zumindest verstehen wir den Namen des Frachters, der für die nächste Nacht unser zuhause sein soll. Etwas unschlüssig sitzen wir in unserem Wohnmobil und um uns herum fahren nur riesige Trucks, es gibt keine „Linien“ in die man sich einreiht, wie wir es von anderen Fähren kennen und so fühlen wir uns etwas verloren. Doch neben uns hält ein netter Mexikaner mit seinem kleinen Pick-up und mit Händen und Füssen erklärt er uns, wir sollen im einfach folgen.  Also schlängeln wir uns an den parkenden LKWs vorbei und finden einen freien „Parkplatz“ direkt gegenüber der Einfahrt ins Schiff. Alles sieht in unseren Augen etwas unkoordiniert aus, aber  die LKWs fahren nun nach und nach auf das Frachtschiff drauf. Die „zweite“ Etage wird auch beladen, hier müssen die riesigen Fahrzeuge rückwärts eine Rampe hochfahren. Mit unserem mexikanischen Helfer trinken wir erst einmal ein Bier und versuchen uns etwas in spanischer Kommunikation, okay dass Gespräch dauert nicht soooo lange. Ansonsten bewundern wir die Fahrkünste der Lastwagenfahrer und warten. Dann kommt ein netter „Einweiser“ auf uns zu und spricht zum Glück richtig gut Englisch. Erst fragt er uns auf welcher Seite die Kabinentür von unserem Womo ist, so dass er uns so einweisen kann, dass wir auf dem Frachter durch die Kabinentür aussteigen können. Denn wir schlafen auf dem Frachter ja in unserem Womo. Er erklärt uns genau nach welchem LKW genau wir auf den Frachter fahren sollen, bitte in die zweite Etage und gerne vorwärts, wenn wir nicht auf der Rampe aufsetzen. Unser Womo wird nah an die Reling geparkt, Türen und Fenster können wir öffnen, aber um uns herum wird es eng. Zwischen uns und unsere Nachbarn ist der Abstand höchstens 20 cm.

JETZT WEITERLESEN

Mexiko: Campingplätze – Baja California

By Comments are off

Wir haben für unsere Tour auf der Baja California den Campingführer „Camping Mexico`s  Baja“ in der 5.Auflagen von Mike und Terri Church aus dem Jahr 2012 genutzt. Eine aktuellere Ausgabe gibt es zur Zeit nicht, aber die Erklärungen und Beschreibungen sind alle noch korrekt. Das Buch ist auch in Deutschland zB über Amazon zu bestellen (ISBN: 078-098231013-7).  Jedem, der auf der Baja mit dem Wohnmobil/Camper/ Zelt unterwegs ist, legen wir dieses Buch sehr ans Herz. In der unten aufgeführten Tabelle sind nur die CP (Campingplätze) aufgeführt, auf denen wir selber übernachtet haben. Die Seitenzahl aus dem o.g. Campingführer ist bei jedem CP angegeben, das jeweilige Bild befindet sich unter der Beschreibung.

Ort: La Bufador

CP: Campo #5

Church: S.72
GPS: N 31.72944, W116.72250
Preis: 100 Pesos/Nacht, dry camping

JETZT WEITERLESEN

Mexiko: Baja California (von Las Vegas nach La Paz)

By With 5 comments


Von Las Vegas aus fahren wir langsam Richtung Süden. Die mexikanische Grenze ist unser Ziel. Aber erst folgen wir einer erneuten Einladung von Linda und Garry. Die beiden haben nahe am Colorado River ein Ferienhaus und wir dürfen die beiden dort besuchen. Wir freuen uns sehr auf unser Wiedersehen. Da die Feriensiedlung nicht so gut ausgeschildert ist und auch unser Navi uns in eine ganz andere Richtung geschickt hätte, sind wir total froh, als wir auf dem Highway auf einem Hügel, das rote Auto von Linda und Garry entdecken. Sie winken uns zu und wir winken zurück und fahren vorbei. So schnell  und unerwartet haben wir sie nicht erkannt. Die beiden wussten, dass wir sie trotz Wegbeschreibung schwer finden werden und haben sich am Highway postiert. Zum Glück mussten sie nur 10 Minuten auf uns warten, weil hier im Süden von Kalifornien ist es  mit fast 30 °C Grad doch schon recht warm in der Wüste.  Bei einem ersten kühlen Bier gibt es viel zu erzählen, Linda verwöhnt uns mit einem tollen Abendessen und beim abendlichen Kartenspiel gewinnen Garry und ich.

JETZT WEITERLESEN