Monat: April 2018

Argentinien -der Norden-

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Argentinien, der Norden vom 30.03.2018-14.04.2018

Es ist Gründonnerstag und wir staunen über die Kilometerlange Schlange vor der Einreise nach Chile. Später erfahren wir, dass die Wartezeit ca 10 Stunden beträgt und die Argentinier unterwegs an die Strände an der Küste von Chile sind um dort Osten zu verbringen. Wir hoffen, dass es auf unserer Seite nicht so aussieht. Zum Glück nicht, schnell haben wir einen Stempel im Pass nun brauchen wir nur noch den TIP  fürs Auto. In einer großen Halle gibt es verschiedene Reihen für die Einreise mit dem Auto. Die Halle ist sehr hoch, aber man hat eine Art Decke auf 3,05 m Höhe eingezogen. Wir sind 3,04 hoch. Ich frage ob wir uns vielleicht wo anders anstellen können, klar kein Problem! An der Schlage vorbei gibt es einen Bereich durch den wir locker durch kommen. Gleich zwei Beamte schauen sich das Womo von Innen an, die chilenischen Beamten sind immer sehr, sehr genau bei der Kontrolle, Fleisch, Gemüse, Obst darf nicht eingeführt werden. Sie finden nichts, die Beamten sagen wir dürfen fahren. Freundlich fragen wir nach der Einfuhrerlaubnis für unser Auto. Die sei nicht nötig. Wir stutzen und erklären, dass wir diese aber bräuchten. Es wird sich beraten, ein Kollege sucht im Computer, findet Dokumente von uns von den vorangegangen Enreisen. Leider kann er damit nichts anfangen. Wir werden zum Chef begleitet, der druckt das Formular mal kurz aus und nach nur einer Korrektur unsererseits ist alles erledigt und wir fahren weiter. Willkommen in Argentinien. Der Pass schlängelt sich weiter durch die Bergwelt, zufrieden und etwas müde kommen wir in Upsalata unserem Zielort an.

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Chile -die Mitte- und die Osterinsel

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Chile -die Mitte- und die Osterinsel vom bis 11.03.-30.03.2018

Wir verlassen Bariloche in Argentinien an einem Sonntagvormittag, Die Strassen sind leer und an einigen Stellen stehen Polizeiposten. Irgendwas liegt in der Luft. Nach einigen einsamen Kilometern auf der Hauptstrasse sehen wir dann auch schon das erste Schild, „Ironman“ und wenige Meter später ist für uns die Fahrt auf der Hauptstraße auch schon beendet. Wir werden durch holprige Seitenstrassen geleitet doch nach knapp 50 Minuten haben wir dann auch die Stadt verlassen und sind wieder auf der Routa 40. Die Grenze hinter dem Ort Villa Augustora ist unser Ziel. Einiges über diesen Grenzübergang haben wir gelesen, sehr strenge und genaue Zöllner, einige Reisende mussten alle Schränke in ihrem Fahrzeug ausräumen und den Inhalt auf der Strasse aufbauen. Wir sind vorbereitet. Alle Lebensmittel, die wir noch hatten habe ich am Vorabend verkocht, nichts Verbotenes befindet sich in unseren Schränken und wir sind guten Mutes. Als erstes passieren wir den Grenzposten der Argentinier innerhalb von 10 Minuten sind alle Ausreiseformalitäten erledigt. Es folgt eine eigentlich schöne Fahrt über eine Schlucht zur ca 40 km entfernten chilenischen Grenze, leider im Regen. An der chilenischen Grenze angekommen sehen wir schon die ersten PKWs mit geöffnetem Kofferraum und die Insassen müssen ihre mitgeführten Gepäckstücke auf vorbereitete Tische abstellen und öffnen. Die Grenzbeamten schauen alles genau durch. Wir schlucken und richten uns gedanklich schon auf eine längere Prozedur ein. Die Formalitäten der Einreise, Passtempel und TIP für unser Womo gehen recht zügig und ohne Wartezeiten. Dann fahren wir mit dem Womo zur Kontrolle. Ein junger Beamter betritt das Womo öffnet wie übliche Kühlschrank und ein paar wenige Schränke und ist fast fertig als ein älterer, erfahrene Kollege das Womo betritt. Er kennt sich aus, will unter die Sofapolster schauen, weil da seien ja noch Stauräume, erstaunt nimmt er zur Kenntnis, dass in unseren „Stauräumen“ sich nur Technik für Heizung und Strom befinden, er schaut in alle Fächer im Fahrerbereich, da hat noch nie jemand geschaut, aber Reiseführer, CDs etc sind nicht die Dinge, die er erwartet hat. Nach 15 Minuten verlassen die beiden freundlichen Kontrolleure unser Womo und wir dürfen schneller als erwartet unsere Fahrt fortsetzen. Das schlechte Wetter setzt sich fort und wir haben keine Lust mehr zu fahren.Am Lago Puyehue haben wir uns einen netten Camping ausgesucht, als wir dort angekommen ist leider niemand Zuhause. Wir fahren weiter in den Ort, aber dort gefällt uns nichts richtig gut, also zurück zum See. Immer noch ist niemand vor Ort, nach einiger Wartezeit entscheiden wir uns gerade zur Weiterfahrt, als die Besitzer um die Ecke biegen. Die Seniorchefin spricht perfekt deutsch, wir parken direkt am See, bekommen ein eigenes Bad. Das Wetter ist wechselhaft mal regnet es wie aus Kübeln dann wird der Himmel wieder blau.

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