Autor: Christiane

USA: Von der Küste Washingtons nach Yellowstone

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Wir verlassen Kanada Ende August, direkt am Anfang des letzten „long weekend“, des Labour-Day-Weekend ( vergleichbar mit unserem „Tag der Arbeit“).  Um 6.10 Uhr am frühen Morgen ging die Fähre von Victoria ( Vancouver Island nach Port Angeles/USA). Die Überfahrt von Kanada in die USA verlief ruhig, etwas neblig und vor allem sehr windig und kalt.  Die Grenzformalitäten laufen entspannt und einfach ab. In USA , genauer gesagt in Port Angeles im Bundesstaat Washington, füllen wir unseren leeren Kühlschrank erstmal auf,  da es ein Verbot zur Einfuhr von vielen Lebensmittel in die USA gibt und wir diese vor der Überfahrt alle verzehrt haben ;-)). Aber auch die USA hat dieses lange Wochenende und viele sind unterwegs um die freien Tage zu geniessen. Unser angestrebter Campingplatz ist leider voll, wie wir durch ein Telefonat erfahren. Aber Marcel und Denise, die schon einen Tag vor uns dieselbe Fähre genommen hatten, hatten uns eine email geschrieben mit Bildern von ihrem CP. Spontan beschliessen wir, die beiden zu  überraschen in der Hoffnung auf ihrem CP ist noch ein Plätzchen frei. Wir finden die beiden sofort auf dem CP, der eine große Wiese ist, auf der jeder sich sein Plätzchen sucht. Wir bauen eine „Wagenburg“ und trinken ein Glas Aperol und erzählen uns gegenseitig von den letzten vier Wochen, weil solange hatten wir uns nun nicht mehr gesehen. Der Abend wird lang und gemütlich, die Jungs diskutieren zur Abwechslung mal wieder die Route und ein Strandspaziergang ist auch noch drin.

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Kanada: British Columbia Teil 2

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Wie schon gesagt, wir freuen uns auf Vancouver, weil alle Reisenden, die wir unterwegs getroffen haben uns nur voll Begeisterung von der Stadt erzählt haben. Nun  sind wir sehr gespannt was uns wohl so erwarten wird.  Kurz vor der eigentlichen Innenstadt besuchen wir erstmal  den Cypress Park, von dem Aussichtspunkt haben wir den ersten Ausblick auf die Skyline von Vancouver. Leider ist es etwas dunstig ;-(. Da wir geplant haben das Auto in Vancouver nicht mehr zu bewegen, fahren wir vom Cypress Park zum Duncan Dam dieser Staut den Capilano River zu einem See  bzw zu einem Staudamm, der das Trinkwasser für ganz Vancouver bereitstellt. Weiter geht es zur Suspension Bridge, dies ist eine  ziemlich  lange Hängebrücke über den Capilano River.  Sie schwankt ziemlich beim hinübergehen und wir hoffen sie hält, bei all der Belastung. Unglaublich wie viele Menschen gleichzeitig  über dies Brücke gehen. Aber es gibt noch mehr zu sehen. Ein Boardwalk führt durch den kleinen Park und einen Skywalk haben sie auch noch installiert. Wir wissen nicht wann wir zuletzt so viele Leute an einem Platz getroffen habe. Aber nun ist wirklich klar, dass wir in einer von Touristen sehr geliebten Stadt sind ;-).

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Kanada: British Columbia Teil 1

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Nach unserem Abstecher nach Hyder sind wir nun wieder in Kanada. Aber bevor es weiter geht, bekommt unser Womo erstmal neue Bremsbeläge an den hinteren Bremsen, da diese furchtbar quietschen und wir die vorderen schon vor geraumer Zeit gewechselt haben. Birger schaut den Mechaniker genau über die Schulter, um etwas zu lernen. Die Jungs finden es lustig und erklären ihm gerne alles was er wissen mag.

Dann gehts los, die Provinz British Columbia wartet auf uns.  Was uns als erstes auffällt ist, dass in British Columbia alles teuerer ist als in den übrigen Provinzen, vor allem Benzin/Diesel, Alkohol, Restaurantbesuche und einige Lebensmittel.Die Steuern hier auf viele Produkte ist höher als im restlichen Kanada. Einheimische bestätigen uns, dass auch die Mieten und Grundstückspreise sehr teuer sind und Vancouver die teuerste Stadt Kanadas sei.

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Alaska 2 von Whittier nach Hyder

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Von Seward sind wir bei schönem Wetter losgefahren in Richtung Whittier. Um den ganz kleinen Ort Whittier zu erreichen, muss man einen Tunnel durchfahren. Das ist weiter nichts Aufregendes, aber dieser Tunnel ist etwas besonderes. Zum einen ist er nur  sehr schmal und einspurig, so dass man nur alle 45 in eine Richtung fahren kann, dann ist der Tunnel eigentlich und immer noch ein Eisenbahntunnel, also die Autos teilen sich den Tunnel auch noch mit den Zügen. Aber immer nur einer…. entweder darf der Zug fahren oder die Autos.  Also fährt man auf den Schienen durch den Tunnel und dies 8 km lang. Im Tunnel ist es recht dunkel, was das ganz nur noch abenteuerlich macht.

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Alaska 1 bis Valdez

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Wir sitzen gerade in Seward am Meer und geniessen die Sonne. Okay, es ist recht windig und das Thermometer zeigt nur 15°C, aber wir hatten die letzten drei Tage nicht so tolles Wetter ……. und halten eben jetzt die Gesichter in die Sonne. Vielleicht ist es aber auch diesmal besser, dass ich  auch in diesen Reisebericht am Anfang beginne. Der Anfang war die Einreise in die USA.

Der Grenzposten zwischen Kanada und den USA auf dem Top-of- the-world-highway liegt wirklich einsam. Von Dawson City aus fahren wir ca.80 Meilen (1 Meile=1,6km) und kommen an ein einsames Haus, die Grenzstation, die sich die Kanadier und die Amerikaner teilen. Die Formalitäten werden zügig und auch freundlich erledigt und wir bekommen für die USA ohne weitere Nachfragen unsererseits eine Aufenthaltsgenehmigung für die nächsten 6 Monate, einen tollen Elch-Stempel in den Pass gedrückt und nach der üblichen Frage, ob wir Waffen mit uns führen, dürfen wir einreisen. Unser Wohnmobil war von geringem Interesse und wurde weder von aussen noch von innen begutachtet.

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Von Kanada nach Alaska (Alaska Hwy, Klondike Hwy, Top of the world Hwy)

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Fahrt Richtung Norden von Kanada nach Alaska: 23.06.2014 – 01.07.2014

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Von der Stadt Hinton  am Eingang bzw Ausgang des Jasper NP starten wir unsere Tour Richtung Norden. Auf dem Weg durchfahren wir die Provinzen Alberta, BC und Yukon, die Grenzen sind fliessend und manchmal auch im Zickzack. Alaska ist das Ziel ca 3000 km liegen vor uns. Viel schöne Natur erwartet uns kleine Städte eher Städtchen und weniger Sehenswürdigkeiten. Trotzdem beschliessen wir die einzelnen Etappen nicht zu lang werden zu lassen.

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Kanada: Alberta und Britisch Columbia

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Mit Befahren der Provinz Alberta ändert sich recht schnell die Landschaft. Wir sehen die ersten Ausläufer der Rocky Mountains! Ein toller Anblick, auf den Berggipfeln liegt noch Schnee. Mitten in diesen Ausläufern suchen wir uns einen CP. Die Besitzer sind Schweizer und vor 11 Jahren ausgewandert und bevor wir noch richtig eingecheckt haben, haben wir erstmal ein Pläuschchen gehalten. Später in der Laundry beim Wäschewaschen lernen wir ein Ehepaar aus Hamburg kennen. Die beiden waren schon öfter in Kanada unterwegs und geben uns tolle Tipps für unseren späteren Aufenthalt in Vancouver und Vancouver Island.

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Kanada: Manitoba und Saskatchewan

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Hinter dem Ort Kenora überqueren wir die Grenze zwischen der Provinz Ontario und Manitoba. Direkt am Highway gibt es ein Visitor Center mit wirklichen guten Infos über Manitoba, einer super Strassenkarte und tollen Tips von den Mitarbeitern.Wir entscheiden uns einen kleinen Umweg zu fahren und uns den Whiteshell Provincial Park anzusehen. Eine schöne Landschaft mit vielen Seen und noch mehr Mücken, riesigen Libellen  und anderen Insekten, die unser Auto umschwirren. Wir verzichten spontan auf eine Wanderung und schauen uns einige Stromschnellen an, finden dort Pelikane und bekommen Tips von einem netten Kanadier, der auch schon weit gereist ist, für unsere Weiterfahrt.

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Kanada: Ontario

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Provinz Ontario: 23.05.2014-11.06.2014

Ontario empfängt uns mit schönem Wetter, blühenden Apfelbäumen, Flieder und Kirschbäumen. Der Frühling ist hier schon etwas weiter. Und Ontario begrüßt uns wieder in Englisch, wir verstehen wieder alle Schilder und den nette Mitarbeiter am CP müssen wir nicht erst fragen ob er Englisch spricht, er spricht es einfach. Ja, aber nicht nur Frühling und Sonnenschein sind schon da, nein auch unsere neuen Freunde, die Mücken/Gelsen haben sich schon eingefunden. Da Kanada ein großes Land ist gibt es auch große Schwärme von großen Mücken. Hier ist alles immer etwas größer. Wir bekommen eine kleine Vorahnung von dem was uns wohl noch in den nächsten Monaten so erwarten wird.

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Kanada: Quebec

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Die Provinz Quebec empfängt uns dann erst einmal sehr freundlich mit einem kleinen Gastgeschenk: Wir wechseln die Zeitzone und bekommen eine Stunde geschenkt. Der Tag ist also etwas länger für uns. Gut so, weil es sind viele Campingplätze noch geschlossen (ich weiss ich wiederhole mich 😉 ) so dass wir weiter und länger fahren müssen als wir geplant hatten. Schließlich finden wir einen CP finden, direkt am Wasser, aber die Besitzer bieten uns nur einen Stellplatz mit Blick auf die vorbeiführende Strasse an. Nach dem wir ihnen erklärt haben, dass wir weder einen Stromanschluss brauchen und auch keinen direkten Wasseranschluss, dürfen wir uns direkt zwischen ihre noch unvermieteten Chalets direkt an den Strand stellen.

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