Autor: Christiane

Alaska 1 bis Valdez

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Wir sitzen gerade in Seward am Meer und geniessen die Sonne. Okay, es ist recht windig und das Thermometer zeigt nur 15°C, aber wir hatten die letzten drei Tage nicht so tolles Wetter ……. und halten eben jetzt die Gesichter in die Sonne. Vielleicht ist es aber auch diesmal besser, dass ich  auch in diesen Reisebericht am Anfang beginne. Der Anfang war die Einreise in die USA.

Der Grenzposten zwischen Kanada und den USA auf dem Top-of- the-world-highway liegt wirklich einsam. Von Dawson City aus fahren wir ca.80 Meilen (1 Meile=1,6km) und kommen an ein einsames Haus, die Grenzstation, die sich die Kanadier und die Amerikaner teilen. Die Formalitäten werden zügig und auch freundlich erledigt und wir bekommen für die USA ohne weitere Nachfragen unsererseits eine Aufenthaltsgenehmigung für die nächsten 6 Monate, einen tollen Elch-Stempel in den Pass gedrückt und nach der üblichen Frage, ob wir Waffen mit uns führen, dürfen wir einreisen. Unser Wohnmobil war von geringem Interesse und wurde weder von aussen noch von innen begutachtet.

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Von Kanada nach Alaska (Alaska Hwy, Klondike Hwy, Top of the world Hwy)

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Fahrt Richtung Norden von Kanada nach Alaska: 23.06.2014 – 01.07.2014

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Von der Stadt Hinton  am Eingang bzw Ausgang des Jasper NP starten wir unsere Tour Richtung Norden. Auf dem Weg durchfahren wir die Provinzen Alberta, BC und Yukon, die Grenzen sind fliessend und manchmal auch im Zickzack. Alaska ist das Ziel ca 3000 km liegen vor uns. Viel schöne Natur erwartet uns kleine Städte eher Städtchen und weniger Sehenswürdigkeiten. Trotzdem beschliessen wir die einzelnen Etappen nicht zu lang werden zu lassen.

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Kanada: Alberta und Britisch Columbia

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Mit Befahren der Provinz Alberta ändert sich recht schnell die Landschaft. Wir sehen die ersten Ausläufer der Rocky Mountains! Ein toller Anblick, auf den Berggipfeln liegt noch Schnee. Mitten in diesen Ausläufern suchen wir uns einen CP. Die Besitzer sind Schweizer und vor 11 Jahren ausgewandert und bevor wir noch richtig eingecheckt haben, haben wir erstmal ein Pläuschchen gehalten. Später in der Laundry beim Wäschewaschen lernen wir ein Ehepaar aus Hamburg kennen. Die beiden waren schon öfter in Kanada unterwegs und geben uns tolle Tipps für unseren späteren Aufenthalt in Vancouver und Vancouver Island.

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Kanada: Manitoba und Saskatchewan

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Hinter dem Ort Kenora überqueren wir die Grenze zwischen der Provinz Ontario und Manitoba. Direkt am Highway gibt es ein Visitor Center mit wirklichen guten Infos über Manitoba, einer super Strassenkarte und tollen Tips von den Mitarbeitern.Wir entscheiden uns einen kleinen Umweg zu fahren und uns den Whiteshell Provincial Park anzusehen. Eine schöne Landschaft mit vielen Seen und noch mehr Mücken, riesigen Libellen  und anderen Insekten, die unser Auto umschwirren. Wir verzichten spontan auf eine Wanderung und schauen uns einige Stromschnellen an, finden dort Pelikane und bekommen Tips von einem netten Kanadier, der auch schon weit gereist ist, für unsere Weiterfahrt.

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Kanada: Ontario

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Provinz Ontario: 23.05.2014-11.06.2014

Ontario empfängt uns mit schönem Wetter, blühenden Apfelbäumen, Flieder und Kirschbäumen. Der Frühling ist hier schon etwas weiter. Und Ontario begrüßt uns wieder in Englisch, wir verstehen wieder alle Schilder und den nette Mitarbeiter am CP müssen wir nicht erst fragen ob er Englisch spricht, er spricht es einfach. Ja, aber nicht nur Frühling und Sonnenschein sind schon da, nein auch unsere neuen Freunde, die Mücken/Gelsen haben sich schon eingefunden. Da Kanada ein großes Land ist gibt es auch große Schwärme von großen Mücken. Hier ist alles immer etwas größer. Wir bekommen eine kleine Vorahnung von dem was uns wohl noch in den nächsten Monaten so erwarten wird.

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Kanada: Quebec

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Die Provinz Quebec empfängt uns dann erst einmal sehr freundlich mit einem kleinen Gastgeschenk: Wir wechseln die Zeitzone und bekommen eine Stunde geschenkt. Der Tag ist also etwas länger für uns. Gut so, weil es sind viele Campingplätze noch geschlossen (ich weiss ich wiederhole mich 😉 ) so dass wir weiter und länger fahren müssen als wir geplant hatten. Schließlich finden wir einen CP finden, direkt am Wasser, aber die Besitzer bieten uns nur einen Stellplatz mit Blick auf die vorbeiführende Strasse an. Nach dem wir ihnen erklärt haben, dass wir weder einen Stromanschluss brauchen und auch keinen direkten Wasseranschluss, dürfen wir uns direkt zwischen ihre noch unvermieteten Chalets direkt an den Strand stellen.

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Kanada: New Brunswick

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New Brunswick erreichen wir im Regen. Bis zum ersten schon geöffneten CP sind es einige Kilometer. Aber am Abend kommt die Sonne durch und wir machen noch einen entspannten Abendspaziergang nach der langen Fahrt. Wir glauben es war gut den Regentag zum Fahren zu nutzen.Unser Ziel ist über den Fundy NP den John River entlang zu den Grand Falls zu fahren um dann die Gaspesie-Halbinsel in Quebec zu besuchen.

Auf dem Weg zum FundyNP besichtigen wir in Hopewell die Potflowers. Die Tide ist hier so hoch, dass die Felsen, auf denen Bäume thronen, bei Flut im Wasser stehen und nur die Bäume zu sehen sind und bei Ebbe das Wasser soweit zurückgeht, dass man zwischen den Felsen spazieren gehen kann. Dies tun wir dann auch in aller Ruhe denn Birger hat sich über die Gezeiten vorher schlau gemacht, so dass wir bei Ebbe dort waren.

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Kanada: Prince Edward Island

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Wir verlassen den Bundesstaat Nova Scotia nach einer eiskalten Nacht ( Minusgrade) im Sonnenschein. Unser Ziel ist die Fähre von Nova Scotia nach Prince Edward Island ( PEI) zu erreichen um die Überfahrt bei strahlend blauem Himmel geniessen zu können. Deswegen setzen wir uns auf den Highway und fahren die 180km  vom Lake Ainsel auf Cape Breton nach Pictou durch. Mit der Fähre setzen wir in 75 Minuten nach Wood Islands in PEI über – nach Prince Edward Island- der kleinste Bundesstaat Kanadas. Einige von uns Mädels erinnern sich an die Geschichte von „Anne auf Green Gable“. Genauer dieser Ort liegt hier auf Prince Edward Island.

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Kanada: Nova Scotia

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(Lighthouse Route, Evangeline Trail, Marine Drive und Cape Breton)

Unser erster Übernachtungsplatz sollte in der Nähe von Peggy Cove liegen. Warum Peggy Cove? Also zunächst steht dort der meist fotografierteste Leuchtturm Kanadas, so ein Foto wollten wir auch haben.

Dann beginnt hier die Lighthouse Route  fast immer entlang der  Südküste. Diese wollen wir uns unbedingt anschauen! Aber ein wichtiger Grund ist auch, dass dort in der Nähe ein CP (Campingplatz) ist, der uns mitgeteilt hat, dass er für Wohnmobile schon im April ein Plätzchen frei hat, obwohl er erst offiziell am 1.Mai öffnet. Auch wissen wir aus Berichten von anderen Reisenden, dass man in Peggy Cove den Parkplatz am Visitor Center für eine Nacht nutzen kann.Denn  eigentlich hat die Saison in Kanada noch nicht begonnen und die meisten CP haben noch geschlossen. Warum wundert uns das jetzt nicht 😉 Die ersten CP öffnen Anfang Mai, ein Teil Mitte Mai und Anfang Juni beginnt die Hauptsaison.  Die Idee war auf dem Weg dorthin, dass uns noch fehlende Frischwasser ( ca 115 Liter) irgendwo zu organisieren, denn ohne Wasser können wir unsere Heizung nicht aufdrehen und nachts ist es doch mit ca 3°C recht frisch hier in Kanada. Guten Mutes fragen wir an der ersten Tankstelle an ob sie wohl einen Wasseranschluss haben an dem wir Wasser tanken können. Birger erntet nur ein bedauerndes Kopfschütteln. Die nächste Tankstelle wird zu meinem Projekt, ich bekomme zumindest ein „ wir würden gerne helfen aber unser Wasseranschluss ist defekt, so sorry „ Also scheinen Tankstellen nicht unsere beste Idee gewesen zu sein. Dann müssen wir auf den CP hoffen, dass er soweit schon bereit ist, dass wir Wasser tanken können.

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Kanada: Verschiffung und Halifax

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Wir haben viel über die Möglichkeiten der Verschiffung unseres WOMOS in die USA auf anderen Blogs gelesen. Die Firma Seabridge war in allen Berichten die zuverlässigste und die erfahrenste Firma. Auch die ersten Kontakte mit Seabridge    – wir hatten einige Fragen zu verschiedenen Zielhäfen -, hat uns durch schnelle und kompetente Antworten überzeugt.

Wir haben uns entschieden nach Halifax/Kanada zu verschiffen. Ganz klassisch. Dies bedeutet für uns allerdings, dass die Reise erst Ende April losgeht aufgrund der klimatischen Verhältnisse.

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