Kategorie: Reiseberichte

Europa: Norwegen August 2019

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 Europa: Norwegen vom 30.06.2019-06.08.2019

Wir verlassen Finnland über eine kleine Grenze ohne Kontrollen und erreichen Norwegen an einem Sonntag. Unser erstes Ziel ist der Ort Kirkenes. Nahe an der russischen-norwegischen Grenze. Auf einem Stellplatz nahe an der Fussgängerzone, vor einer Kirche etwas erhöht mit Blick auf die Barentsee. Natürlich nicht wie hier ursprünglich stand auf die Ostsee, lieben Dank, Mary, für den Hinweis!

Am Nachmittag verzieht sich der Regen und wir drehen eine Runde durch Kirkenes. Die Fussgängerzone ist recht kurz, an einem Sonntag ist alles sehr verschlafen, zwei Restaurants sind geöffnet. Eigentlich gibt es nichts zu sehen. Also machen wir es uns im Womo gemütlich, aber auch nur solange bis ein Kühllaster sich auf den Stellplatz mit ca 10 Wohnmobilen stellt, die Fahrer verschwinden und die Kühlung brummt recht laut. Als nach drei Stunden der LKW immer noch lautstark vor sich hin brummt, wechseln wir den Platz. Am Industriehafen ist es zwar nicht ganz so schön aber ruhig. Am nächsten Morgen landet ein Schiff der Hurtigruten direkt vor uns, spuckt eine Menge Passagiere aus, die sich Richtung „Stadt“ bewegen.

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Europa: Finnland

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Finnland vom 15.06.2019 – 30.06.2019

Der Grenzübergang zwischen Schweden und Finnland bei Haparanda ist nicht vorhanden. Ein Schild heisst uns in Finnland willkommen und die Uhren im Handy und Tablet schenken uns eine Stunde Zeit. Auf dem Weg liegt ein kleiner Abstecher zum Eisbrecher Sampoo. Im Winter können Touristen mit diesem Schiff einen Ausflug ins Packeis machen. Wir sind etwas enttäuscht, haben uns einen Eisbrecher irgendwie imposanter vorgestellt.

Im Lii verbringen wir die erste Nacht in Finnland, der CP liegt auf zwei kleinen Inselchen, die mit einer kleinen Brücke verbunden sind. Der Blick in die Schären ist sehr schön. Die erste Stadt die wir besuchen ist Oulu. Von Wasser umgeben, der Hauptplatz in der Innenstadt ist vollgestellt mit Bierzelt und viele kleine Imbisse haben ihre Zelte aufgebaut. So bereitet der Finne sich also auf Mittsommer vor.

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Europa: Schweden

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Europa: Schweden vom 20.05.2029- 15.06.2019

Endlich sind wir wieder on the road. Unser Plan ist es den Sommer in Skandinavien zu verbringen. Wir wollen an der Ostküste von Schweden bis Finnland fahren, dann wieder etwas Richtung Süden nach Helsinki, von dort ganz in den Norden zum Nordkap und über die Küste von Norwegen wieder in südliche Richtung. Soweit der Plan, der sich natürlich ständig ändern kann. Wir haben die Fähre von Rostock nach Trelleborg gebucht, mit einem Wohnmobil, ist  dies, zwar nicht die schnellste aber die  günstigste Möglichkeit, die  wir fanden, um nach Skandinavien zu kommen. Bis dahin bleiben uns noch vier Tage Zeit und wir beginnen unseren neuen Reiseabschnitt in Grömitz. Vom Stellplatz sind es knapp drei Kilometer zu Fuss ins Zentrum, fast ausschliesslich an der Strandpromenade entlang. Die Wolken am Himmel werden immer dunkler. Wir entschliessen uns erst einmal etwas Essen zu gehen. Und tatsächlich am Abend kommt doch die Sonne noch mal raus, wir finden eine Strandbar und trinken einen Cocktail auf unsere Reise. Ein guter Start, wie wir finden. Über Wismar und Rerik geht es dann nach Rostock.

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Europa: Spanien, Atlantikküste

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Europa: Spanien vom  14.03.2019 bis 02.04.2019

Wieder zurück in Spanien. Genau sagen, ob uns Portugal oder Spanien besser gefällt können wir noch nicht. Pontevedra ist unser erstes Ziel in Spanien. Die hübsche Stadt am Fluss ist camperfreundlich. Es gibt einen kostenlosen Stellplatz am Rande eines Parkplatzes mit  Blick auf den Fluss, fussläufig nur 10 Minuten bis ins Stadtzentrum. Ok, gerade wir direkt an der Seite des Stellplatzes ein großer Häuser Komplex gebaut. Aber als wir ankommen ist gerade Mittagspause und so lange werden die Jungs ja wohl nicht arbeiten. Wir machen uns auf zur Stadtbesichtigung. Schöne alte Gebäude, Kirchen, eine kleine Altstadt, Gassen, Plätze, Kaffees und eine moderne Fussgängerzone.

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Europa: Portugal

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 Europa: Portugal vom  21.02.2019 bis 14.03.2019

Unser erstes Ziel in Portugal ist die Stadt Tavira. Der Camping liegt 2,5km ausserhalb der Stadt und so beschliessen wir auf einem Parkplatz direkt an der Altstadt zu übernachten. Wir staunen nicht schlecht, als wir dort ca 100 Wohnmobile vorfinden. Zumindest sind wir über Nacht hier nicht einsam.

Innerhalb von drei Minuten erreichen wir die schöne Altstadt. Schlendern durch die Gassen, finden in einer Nebenstrasse einen kleinen Italiener, bewundern einige Kirchen, trinken am Fluss gemütlich Kaffee.

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Europa: Gibraltar und Andalusien

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Europa: Gibraltar und Andalusien vom 08.02.2019 bis 21.02.19

Gerade in Europa angekommen geht es schon los mit Sightseeing. Von unserem Stellplatz am Yachthafen in Linea, Spanien, machen wir uns zu Fuss auf den Weg an die Grenze nach Gibraltar. Nach ca 10 Minuten haben wir den Grenzübergang erreicht. Mit unserem Ausweis in der Hand passieren wir ohne große Kontrolle die Zollstationen. Schon sind wir in England. Gut zu erkennen, an den englischen Telefonzellen, die wohl aus Werbezwecken aufgestellt sind und den Touristen direkt als erstes Fotomotiv dienen.  Wir laufen zügig weiter und erreichen die Bushaltestelle. Mit dem Bus Nummer 15, ein guter Tipp von Nachbarn auf dem Stellplatz, fahren wir direkt zur Seilbahn, gleichzeitig bekommen wir einen erstem Eindruck von Gibraltar. Viele hohe Häuser, viel Wohnraum auf wenig qm, Geschäfte, viele Autos, nobler Yachthafen. Aber am meisten sind wir ja gespannt auf den Felsen. Die Tickets für die Seilbahn auf den Felsen haben wir im Internet gekauft, um den Schlangen am Ticketschalter vor Ort auszuweichen. So, jedenfalls der Tipp im Reiseführer. Als wir ankommen, sind wir die einzigen Kunden. Die online-Reservierungstickets müssen noch kurz in  „normale“ Tickets getauscht werden und schon gehts los. Für Birger ist es der erste Besuch der englischen „Kolonie“, ich war vor ca 20 Jahren mit meiner Freundin Inge hier. Die Seilbahnfahrt dauert keine 5 Minuten, oben an der Endstation angekommen ist es sehr windig, aber der Ausblick ist wunderschön. Atlantik und Mittelmeer treffen sich zu unseren Füssen, Strände und Yachthafen, Hochhäuser, der Fels und natürlich die bekannte Landebahn des Flughafens. Einige Affen springen neugierig  um uns herum. Sie sind wohl die größte Attraktion auf dem Felsen. Auch wir machen  unzählige Fotos von diesen niedlichen Tieren. Die Legende sagt, wenn der letzte Affe den Felsen verlässt, verlassen die Engländer Gibraltar. Also ist es wohl nicht verwunderlich, dass die Affenhorde hin und wieder Zuwachs bekommt.

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Marokko Teil 2 – Das Inland und der Osten

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02. Marokko Teil2: Das Inland und der Osten vom 13.01.2019 bis 08.02.2019

Die nächsten vier Tage verbringen wir faul auf einem Campingplatz etwas nördlich von Agadir. Hier an der Küste ist es tagsüber angenehm warm und auch nachts ist es wärmer als weiter im Norden, dh deutlich über 5 Grad. Der CP Terre d’Ocean liegt auf einer Anhöhe und wir haben einen tollen Blick übers Meer. 95% der Camper kommen aus Frankreich und bleiben zwischen 3-6 Monaten. Als wir ankommen, gibt es noch zwei freie Plätze. Die Tage vergehen wie im Flug.

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Marrokko Teil 1

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Marokko: von Tanger Med nach Essauira vom 03.01.-12.01.2019

Morgens knapp 2,5 Stunden vor Abfahrt der Fähre kommen wir am Hafen an. Wir staunen nicht schlecht, ungefähr 30 Wohnmobil sind schon da.

Also stellen wir uns mal in die Reihe an, und gehen abwechselnd los, um zu schauen wie das Prozedere hier am Fährhafen ist. Birger ist erfolgreich und hat eine Mitarbeiter gefunden, die perfekt Englisch spricht und ihm erklärt wo wir genau hin müssen. Wir fahren an der länger gewordenen Schlange vorbei und parken als 2. Fahrzeug vor dem Einfahrtstor für unsere Schifffahrtslinie. Es fahren fast gleichzeitig drei verschiedene Linien los. Vor uns steht ein deutsches Fahrzeug mit Wohnwagen, der Fahrer hat auch Langeweile und so findet er in Birger einen dankbaren Gesprächspartner. Sofort löchert Birger den Mann aus Magdeburg über dessen Marokko-Erfahrungen, er fährt zum 3.Mal „rüber“. Nach 1,5 Stunden sind wir viele unserer Fragen los geworden und haben hilfreiche Antworten erhalten. Die Auffahrt auf die Fähre geht problemlos. Auf der Fähre sitzen zwei Beamten der marokkanischen Einreisebehörde und erledigen schon mal die Einreiseformalitäten aller Passagiere. Die restliche Zeit nutzen wir um uns mit anderen Reisenden zu unterhalten. Etwas aufgeregt sind wir schon, wie bei all unseren Reisen vorher auch! Nach ca 2 Stunden kommen wir am Ziel an, also fast am Ziel, der Hafen von Tanger Med ist gerade von anderen Fähren blockiert und so dümpeln wir und zwei andere Fähren ca 30 Minuten vor der Hafeneinfahrt rum bevor wir anlegen dürfen. Schnell sind wir von Bord gefahren. Am Ausgang des Hafengeländes bildet sich dann eine Schlange vor dem Zoll.  Ein netter englischsprechender Zöllner ( er hat uns auch  eine Abfertigung in französischer, arabischer oder spanischer Sprache angeboten) nimmt unsere Ausweise und Fahrzeugpapiere entgegen und verschwindet damit. Nach ca 20 Minuten kommt er mit unserenPapieren, einem ausgefüllten Formular und einem Kollegen zur Verstärkung zurück. Nach einem kurzem Smalltalk und viel Gelächter bekommen wir alles notwendige in die Hand gedrückt, ein paar freundliche Abschiedsworte und los gehts. Wir sind in Marokko. Einige Meter hinter den Zollhäuschen ist ein Parkplatz, zwei Geldautomaten, eine Wechselstube. Schnell ziehen wir marokkanische Dirham und setzen uns auf die Autobahn. Laut Reiseführer sollte man die Stadt Tanger umfahren und etwas weiter im Süden die erste Nacht verbringen. Wir haben uns für den Ort Moulay Bosselham entschieden. Unser Campingführer von Edith Kohlbach, empfiehlt dort einen Campingplatz direkt an der schönen Lagune. Nach ca 2 Stunden Fahrt auf einer super ausgebauten, gebührenpflichtigen Autobahn erreichen wir den CP International. Mit uns kommen noch drei französische Fahrzeuge an. Wir staunen nicht schlecht über  100 Wohnmobile die hier auf dem Platz stehen. Schnell ist der Papierkram erledigt und wir suchen uns ein Plätzchen. Neugierig machen wir uns einige Zeit später auf den Weg in den sehr nahegelegenen  Ort. In einem kleinen Hotel mit Terrasse und Blick auf die Lagune trinken wir einen Café. Ich bin die einzige Frau im Café .

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Europa 2018: Spanien

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 Europa: Spanien 05.12.2018-03.01.2019

Unser erster Halt in Spanien ist auf dem Camping International in Cologne. Der CP ist riesig groß, terrassenförmig angelegt, mit allen Annehmlichkeiten, die das Camper Herz höher schlagen lässt. Etwa 20 Wohnmobile verlaufen sich auf dem großen, sehr gepflegten Areal. Eine Brücke führt uns über eine Strasse direkt an den Strand. Eine Bucht gesäumt von Felsen mit weissem Sand. Auf der Karte habe ich gesehen, dass man am Strand lang zum nächsten Ort laufen kann. Los gehts. Was die Karte mir nicht verraten hat, das der Weg über einzelne Buchten geht, also man von einer zur anderen Bucht, die Felsen erklimmen muss. Ja, nicht so schlimm, alles ist mit Treppen und kleinen Holzwegen aufbereitet. Aber für die 3 km über Stock und Stein hoch und runter brauchen wir fast eine Stunde. 

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Europa 2018: Frankreich – Deutschland – Holland

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Europa: Frankreich_Deutschland_Holland 22.10.2018-5.12.2018

Unser erstes Ziel in Frankreich ist der Canyon von Verdun, dieser Canyon wird auch als Grand Canyon von Frankreich bezeichnet. Wir sind gespannt und nach kurzer Zeit, total begeistert.  Die Strasse führt nah am Canyon  vorbei. Die Aussicht ist atemberaubend. Es gibt einen Art Rundweg die – viele Aussichtspunkte sind an der Strasse, einer schöner als der andere. Ja, es geht steil nach oben und auf dem Weg nach unten, laufen mal wieder die Bremsen heiss. 

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