Kategorie: Reiseberichte

USA: Arizona

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Von Las Vegas aus fahren wir Richtung Havasu City und den Colorado River. Unser erster Abstecher führt uns auf die alte Route 66 nach Oatmann. Eine ehemalige Bergbaustadt heute ein Touristenort mit windschiefen Fassaden im Westernstil in der einige Esel frei rumlaufen sollen. Mitreisende haben uns den Ort wärmsten ans Herz gelegt. Der erste Teil der ehemaligen Route 66 ist eher langweilig und eintönig zu fahren. Doch dann führt uns die Strasse einige Serpentinen hoch und wir haben einen schönen Ausblick auf die Landschaft und die roten Felshügel ums uns herum.

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Mexiko – Baja California – Todos Santos – Tecate

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Todos Santos wird in den Reiseführern als schönes Dorf mit vielen Galerien hoch gelobt. Neugierig besuchen wir das Örtchen. Einige Restaurants und viele Souvenirshops  säumen die Hauptstrasse von Todos Santos. Es wird weniger Kunst dafür mehr Krempel angeboten und so setzten wir  unsere Fahrt als bald fort.

La Ventana ist das nächste Ziel. Hier soll man an den schönen Stränden an vielen Stellen campen können, direkt am Meer. Wir staunen nicht schlecht als dort ankommen. So viele Camper wie hier haben wir noch nie auf einem Fleck gesehen und schon gar nicht während unserer Zeit in Mexiko. Die  Camper stehen in mehreren Reihen hintereinander am Strand. Und  es fliegen  bestimmt 150 Kitesurfer mal mehr mal weniger geübt über das Wasser. Wir erfahren, dass La Ventana einer der Hauptorte für Kitesurfer im Winter ist. Im Sommer sind sie in Hawaii folgen dann dem Wind die Westküste entlang bis in den Süden auf die Baja California. Schön und wir sind mittendrin und wissen nicht so genau wohin mit unserem Wohnmobil. Als wir uns schon entschieden haben den Ort wegen Überfüllung zu verlassen, sehen wir ein kleines Schild „Campground“, das an eine Mauer gelehnt ist. Einen letzten Versuch starten wir, da wir schon lange unterwegs sind an diesem Tag und gerne bleiben wollen. Wir fahren durch ein Tor und sehen einige Zelte, fünf Wohnwagen/Trailer, eine Bar und einen Pool. Vergeblich suchen wir ein Hinweisschild, das uns zu einem Office führt. Eine nette Dame, Kate aus Kanada, kommt aus ihrem Camper und erzählt uns, wir können uns einfach ein Plätzchen suchen. Zur Zeit seien sie zu fünft auf dem Campingplatz, bezahlt hätte sie die letzen Tage noch nichts, da sie nicht wüsste an wen, aber irgendwer wird schon irgendwann vorbei kommen. Die Bar habe ab 17.00 Uhr geöffnet, die Leute von der Bar hätten aber nichts mit dem Campingplatz zu tun. Etwas ratlos sehen wir uns an und dann um. Alles ist sehr gepflegt und sieht neu aus, Platz gibt es auch und sogar eine Bar. Unser Beschluss fällt einstimmig, wir bleiben.

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Mexiko- Baja California – Tijuana – Cabo San Luca

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Ab jetzt sprechen wir Spanisch! Oh, hätten wir doch nur besser aufgepasst bei unseren verschieden Anläufen diese schöne, wohlklingende Sprache zu lernen. Aber mal wieder der Reihe nach. In San Diego auf dem CP werfen wir all unsere Planungen, die da waren: wir nehmen eine kleinen Grenzübergang, früh morgens,  in der Hoffnung es ist stressfreier, über den Haufen und fahren am frühen Mittag einfach los zum Grenzübergang Tijuana. Ein sehr großer Grenzübergang, einer der meist benutzen der Welt, wie ich später lese, mit großen Kapazitäten, da er nur knapp 12 km von San Diego Downtown entfernt ist.

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Westküste von Los Angeles bis San Diego

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Von Malibu aus fahren wir wieder Richtung Norden, mein Zahnarzt Termin steht an. Welch eine Freude ;-). Leider spielt das Wetter nicht so richtig mit und es ist recht nebelig und regenreich  auf unserem Weg nach Morgan Hill. Aber die Natur freut sich, denn der letzte Regen war angeblich vor über einem Jahr. Natürlich halten wir noch einmal bei den Seeelefanten an und sehen ihnen beim Kampf um die Weibchen zu.

Auf dem Highway 1 stehen überall Schilder man solle auf runter fallende Steine von den Steilhängen achten und nach den Regenfällen und Windböen liegen auch viele Steine und Felsbrocken auf der Strasse.  Ein Felsbrocken fällt dann sogar direkt vor unser Auto und zerspringt in mehrere Teile. Es waren Sekunden, die uns vor einem Zusammenstoss mit dem riesigen Stein getrennt haben. Birger reagiert schnell und legt eine Vollbremsung hin, die hinter uns fahrenden Autos zum Glück auch. Nichts ist passiert. Wir  müssen kurz anhalten und durchatmen. Glück gehabt! Vielen Danke an unsere Schutzengel!

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Von San Francisco nach Los Angeles

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Nach dem wir San Francisco verlassen haben fahren wir weiter die Küste entlang. Die Küste ist wirklich unbeschreiblich schön, ein langer Sandstrand reiht sich an den nächsten. Wir landen in Santa Cruz auf dem Seacliff State Beach Campground. Ein riesiger Parkplatz mit großen Stellplätzen  ohne Comfort, dafür direkt am Strand. Trotz  Wochenende bekommen wir einen Platz und bleiben zwei Tage.

Wir beobachten Delfine, die in Gruppe recht nah am Ufer entlang springen, Seehunde die vor uns spielen und Pelikane, die elegant über das Wasser gleiten und blitzschnell ins Wasser stürzen, wenn sie ihre Beute entdeckt haben.Stundenlang können wir aufs Meer schauen.

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Von Las Vegas bis San Francisco

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Wir verlassen nach einer Nacht  auf einem Stellplatz direkt am Colorado River den Bundesstaat Arizona und machen uns auf nach Nevada. Die Stadt Las Vegas ist unser Ziel.  Aber vorher machen wir noch einen kurzen Abstecher zum Hoover Damm. Bevor man den Damm befahren darf, gibt es noch eine Sicherheitskontrolle und zum ersten Mal müssen wir alle Aussenklappen öffnen und der freundliche  Police-Officer wirft überall einen Blick hinein auch ins Innere unseres Womos. Wonach er genau Ausschau hält wissen wir allerdings nicht so genau. Der Hoover Damm ist beeindruckend und wir schiessen ein paar Fotos.

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Die Nationalparkroute Teil 2

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Vom Bryce NP machen wir uns auf den Weg zum Capitol Reef. Auf dem Weg besuchen wir noch das Goblin Valley. Die Steinformationen sehen alle so aus wie kleine Kobolde und man braucht nicht viel Phantasie um in den übereinander stehenden Steinen, verschiedene Figuren aus Film, Funk und Fernsehen zu erkennen. Wir laufen begeistert durch diese Steingebilde und erzählen uns gegenseitig was wir sehen. Manchmal sehen wir auch unterschiedliche  Figuren in der selben Steinformation  -;).  Dies ist wohl so eine Männlein Weiblein Geschichte.

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Die Nationalparkroute Teil 1

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Der Weg von der Küste zum Millerton Lake in der Nähe von Fresno führt uns am Rande des Nappa Valley und des Somona Valley vorbei. Die Weinfelder ( Weinberge gibt es hier eher nicht, das Land ist zu flach) dominieren das Landschaftsbild und viele Winerys  laden zur Verkostung ein. Ein wirklich langer Stau im Valley gibt uns die Gelegenheit  uns alles genau anzuschauen ;-). Unser erster Stau in den USA und gerade an dem Tag, an dem wir eine Verabredung haben.  Karen und Marty warten zum Glück auf uns und wir suchen gemeinsamen einen Campingplatz. In der Recreation Area vom Millerton Lake finden wir zwei schöne Plätze mit Seeblick und geniessen den gemeinsamen Abend. Die beiden haben schon viel gesehen und erlebt und haben die Gabe ganz toll erzählen zu können. Unser Vokabular vergrößert sich an diesem Abend wahnsinnig. Beide sind auch politisch sehr interessiert und so ist Europa auch ein großes Thema an dem Abend. Als Karen Schokolade aus ihrem Sprinter holen will kann sie nur noch Reste finden und  Besucher hat sie auch. Zwei Waschbären haben im Dunkeln die offene Tür des Sprinters genutzt und sich ein Abendessen genehmigt. Die Lieblingsschokolade von Karen fanden sie auch ganz toll.

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USA: Entlang der Küste Oregons und Kaliforniens

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Von Astoria starten wir Richtung Süden, immer der Küste entlang, das Meer immer im Blick. Okay, nicht immer, denn der Highway 101 schlängelt sich zwar an der Küste entlang macht aber auch mal einen Abstecher ins „Landesinnere“, so dass wir das Meer aus dem Blick verlieren.

Unser erster Stop ist in Canon Beach. Ein kleiner niedlicher Touristenort mit einem langen breiten Sandstrand. Wir machen einen langen Strandspaziergang zum 72 Meter hohen Haystack Rock, dort sollen angeblich Papageientaucher nisten. Diese sind zwar gerade nicht Zuhause, aber wir geniessen den  Nachmittag am Strand trotzdem.

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USA: Von der Küste Washingtons nach Yellowstone

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Wir verlassen Kanada Ende August, direkt am Anfang des letzten „long weekend“, des Labour-Day-Weekend ( vergleichbar mit unserem „Tag der Arbeit“).  Um 6.10 Uhr am frühen Morgen ging die Fähre von Victoria ( Vancouver Island nach Port Angeles/USA). Die Überfahrt von Kanada in die USA verlief ruhig, etwas neblig und vor allem sehr windig und kalt.  Die Grenzformalitäten laufen entspannt und einfach ab. In USA , genauer gesagt in Port Angeles im Bundesstaat Washington, füllen wir unseren leeren Kühlschrank erstmal auf,  da es ein Verbot zur Einfuhr von vielen Lebensmittel in die USA gibt und wir diese vor der Überfahrt alle verzehrt haben ;-)). Aber auch die USA hat dieses lange Wochenende und viele sind unterwegs um die freien Tage zu geniessen. Unser angestrebter Campingplatz ist leider voll, wie wir durch ein Telefonat erfahren. Aber Marcel und Denise, die schon einen Tag vor uns dieselbe Fähre genommen hatten, hatten uns eine email geschrieben mit Bildern von ihrem CP. Spontan beschliessen wir, die beiden zu  überraschen in der Hoffnung auf ihrem CP ist noch ein Plätzchen frei. Wir finden die beiden sofort auf dem CP, der eine große Wiese ist, auf der jeder sich sein Plätzchen sucht. Wir bauen eine „Wagenburg“ und trinken ein Glas Aperol und erzählen uns gegenseitig von den letzten vier Wochen, weil solange hatten wir uns nun nicht mehr gesehen. Der Abend wird lang und gemütlich, die Jungs diskutieren zur Abwechslung mal wieder die Route und ein Strandspaziergang ist auch noch drin.

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