Kategorie: Argentinien 2018

Argentinien, Paraguay, Brasilien (südl.Pantanal)

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Argentinien, Paraguay, Brasilien (südl.Pantanal) vom 23.04.-25.05.2018

Der Grenzübergang auf dem Paso los Libertadores von Chile nach Argentinien läuft diesmal ganz einfach. Ein netter, wohl höherer Beamte spricht uns sofort an und fragt uns auf spanisch, in welcher Sprache wir gerne kommunizieren wollen.Spanisch? Englisch? oder Französisch?. Wir staunen nicht schlecht und entscheiden uns spontan für Englisch. Der junge Mann geht mit meinen Dokumenten in sein Büro und 15 Minuten später ist alles erledigt.  Gut so, denn es wird bald dunkel und wir fahren nicht gerne bei Nacht. Der Pass schlängelt sich weiter durch die Bergwelt, noch in der Dämmerung kommen wir in Upsalata an. Vor knapp vier Wochen waren wir schon einmal hie., der Kreis schliesst sich. Unser Ziel ist Brasilen, das südliche Pantanal. Da wir uns für die längere Strecke  durch Argentinien und Paraguay entschieden haben, aber  nur noch knapp vier Wochen Zeit haben, geben wir etwas Gas. Die Strecken pro Tag sind etwas länger, wir kommen abends etwas später an. In Potrero de los Funes finden wir einen schönen Übernachtungsplatz am. See. Im Februar war der Ort den ganzen Tag wegen eines Autorennens gesperrt. Heute fahren wir mit dem Wohnmobil über die Rennstrecke, die an „rennfreien“ Tagen als normale Strasse um den See genutzt wird. 

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Argentinien -der Norden-

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Argentinien, der Norden vom 30.03.2018-14.04.2018

Es ist Gründonnerstag und wir staunen über die Kilometerlange Schlange vor der Einreise nach Chile. Später erfahren wir, dass die Wartezeit ca 10 Stunden beträgt und die Argentinier unterwegs an die Strände an der Küste von Chile sind um dort Osten zu verbringen. Wir hoffen, dass es auf unserer Seite nicht so aussieht. Zum Glück nicht, schnell haben wir einen Stempel im Pass nun brauchen wir nur noch den TIP  fürs Auto. In einer großen Halle gibt es verschiedene Reihen für die Einreise mit dem Auto. Die Halle ist sehr hoch, aber man hat eine Art Decke auf 3,05 m Höhe eingezogen. Wir sind 3,04 hoch. Ich frage ob wir uns vielleicht wo anders anstellen können, klar kein Problem! An der Schlage vorbei gibt es einen Bereich durch den wir locker durch kommen. Gleich zwei Beamte schauen sich das Womo von Innen an, die chilenischen Beamten sind immer sehr, sehr genau bei der Kontrolle, Fleisch, Gemüse, Obst darf nicht eingeführt werden. Sie finden nichts, die Beamten sagen wir dürfen fahren. Freundlich fragen wir nach der Einfuhrerlaubnis für unser Auto. Die sei nicht nötig. Wir stutzen und erklären, dass wir diese aber bräuchten. Es wird sich beraten, ein Kollege sucht im Computer, findet Dokumente von uns von den vorangegangen Enreisen. Leider kann er damit nichts anfangen. Wir werden zum Chef begleitet, der druckt das Formular mal kurz aus und nach nur einer Korrektur unsererseits ist alles erledigt und wir fahren weiter. Willkommen in Argentinien. Der Pass schlängelt sich weiter durch die Bergwelt, zufrieden und etwas müde kommen wir in Upsalata unserem Zielort an.

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Argentinien von Rosario nach Chubut

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Argentinien vom 12.02.2018 -11.03.2018

Unser kurzer vierwöchiger Heimataufenthalt in Deutschland ging diesmal schnell vorbei. Auf der einen Seite, weil wir einigen aufwendigen Papierkram persönlich erledigen mussten, zum anderen war Birgers Schwester aus Australien mit ihrer Tochter auch auf Heimatbesuch und es gab viel zu erzählen. Drei Jahre hatten wir uns nicht gesehen. Die Zeit mit Freunden und Familie beim abendlichen Kartenspielen oder gemeinsamem Essengehen haben wir sehr genossen. Ja, etwas kalt war es schon in Norddeutschland, aber in Uruguay hat uns ja der Sommer empfangen. Nach einem angenehmem Nachtflug kamen wir recht ausgeschlafen in Montevideo an. Mit dem Taxi ging es zügig zum Busterminal, von dort aus schon 30 Minuten später weiter mit einem Bus nach Nueva Helvetia. Es lief alles wie am Schnürchen und nach 2 Stunden Busfahrt wurden wir schon von Rolf, dem Besitzer des Hotels Suizo, an dem unser Womo geparkt war, mit unseren Autoschlüsseln in der Hand erwartet. Wir fühlten uns direkt wieder heimisch. Nach dem wir unsere Tasche ausgepackt hatten, kurz einkaufen waren, den Wassertank im Womo aufgefüllt hatten, haben wir uns einen schönen Platz bei Rolf auf der Campingwiese gesucht. Alfred und Yvonne aus Deutschland waren schon dort, die beiden leben in Irland und reisen seit über sechs Jahre jeweils im irischen Winter mit ihrem Transit durch Südamerika. Am nächsten Tag kommt Ritro aus der Schweiz noch dazu, wir haben ihn im Dezember kennengelernt und das Hallo ist groß. Wir trinken zusammen Kaffee und er erzählt uns was bei ihm so alles passiert ist in den letzten 10 Wochen. Es ist gemütlich auf dem Platz, Birger zieht es aber auf die Strasse. Wir beschließen noch einen Ruhetag einzulegen bevor es los geht. Ja, aus diesem einem Tag werden dann schnell fünf Tage. In meinem Handgepäck hat sich wohl der deutsche Grippevirus versteckt und wurde von zwei Tagen uruguayischer Sonne hervorgelockt. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal so krank war. Zwei Tage habe ich durchgeschlafen, alles genommen was die Hausapotheke hergab und nach vier Tagen konnte ich wieder mit beiden Augen in die selbe Richtung schauen. Mittlerweile hat sich die Campergemeinde vergrößert. Silvia und Randi aus Saarbrücken kamen (mit Wick-Vaporup in der Hausapotheke, vielen dank nochmal!),Helmut aus dem Schwabenland  und Heike und Jürgen aus der Nähe von Stuttgart. Eine wirklich lustige Truppe, der Abschied viel nicht leicht. Aber die Reise muss ja mal beginnen. Die erste Tour führt uns ca 280 km bis an die Grenze von Argentinien. Am nächsten Morgen geht es direkt über die Grenze. Wie immer ist der Grenzübertritt entspannt und in 20 Minuten ist alles erledigt. In Argentinien füllen wir unseren  Kühlschrank, man darf ja weder Fleisch noch Obst/Gemüse mit über die Grenze nehmen und tanken voll. Eine längere Strecke liegt vor uns. Die ersten 200 Kilometer sind eher langweilig, bis auf einen kleinen Vorfall, der uns einen recht großem Steinschlag auf der Windschutzscheibe hinterlässt. Dann führt uns die Straße durch eine Art Lagunengebiet. Auf einem Damm entlang fahren wir ca 100 km, rechts und links ist Wasser, kleine Felder, einige Vögel.

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Argentinien und Uruguay

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Argentinien und Uruguay vom 30.12.2017 bis 14.01.2018

Am frühen Nachmittag kommen wir auf dem kleinen Camping und Cabanas Platz Ma-Ri an. Der Platz liegt nur 15 Kilometer entfernt von den Iguazu Wasserfällen, hat einen Pool und man kann im Schatten unter Bäumen campen. Es gibt auch Platz für uns. Das Eigentümerpaar ist super nett und freundlich und wir fühlen uns direkt wohl. Wir lernen Bettina und Uwe aus München kennen, die beiden sind  mit einem Toyota unterwegs. Okay, sie sind mal wieder unterwegs. Die letzten zehn Jahren haben sie  fast die ganze Welt bereist und wir sind begeistert an ihren Erlebnisse aus Asien teilhaben zu können. Das Wifi auf dem Platz ist sehr gut, der Pool angenehm kühl und so lässt sich die Hitze und die hohe Luftfeuchtigkeit gut ertragen. Abends sitzen wir zu viert zusammen bevor sich unsere Wege am nächsten Tag schon wieder trennen.

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