Kanada: Neufundland (Westen) und Labrador

von Christiane
Kanada: Neufundland (Westen) und Labrador vom : 30.07.2015-11.08.2015

 Provinz Neufundland und Labrador (auch genannt: „The Rock“): Motto: “ Drink a Screech, kiss a fish on the Rock and you`ll be a Newfie!“ Die Provinzen Neufundland und Labrador haben sich 1949 zu einer Provinz zusammengeschlossen.In dieser Provinz leben insgesamt 510.000 Menschen auf 406.000qkm. Davon leben auf Neufundland 485.000 Einwohner auf 111.000 qkm und in Labrador 30.000 Menschen auf ca. 295.00qkm ( also hier eine Person auf 10qkm).  Die Hauptstadt ist St.Johns mit ca 106.000 Einwohnern.  Diese Provinz ist die Heimat von Walen, Papageientauchern , Eisbergen und ca 122000 Elchen. Screech ist der „Rum“ den man hier einmal getrunken haben muss. Screech war früher ein, aus dem Sud der Rumfässern,  zusammen-gepanschter Edelfussel. 1866 endete in Neufundland, das erste Transatlantik Kabel und Marconi empfing 1901 die ersten Funksignale aus Europa. Bei Argentia legten Roosevelt und Churchill 1941 den Grundstein für die spätere NATO.

Der Wetterbericht hat weiterhin Regen für Nova Scotia angesagt und in Neufundland soll die Sonne scheinen. Darum entscheiden wir uns spontan am nächsten Tag mit der Fähre nach Neufundland überzusetzen. Mein Wunsch die Fähre zu buchen,  die während des Tages 7 Stunden über das Meer fährt, erfüllt sich nicht. Ausgebucht, jedenfalls für Fahrzeuge! Die Nachtfähre hat noch Plätze für uns und unser Womo, aber leider keine Schlafkabine oder Schlafsessel mehr für uns. Egal, irgendwo werden wir schon ein Plätzchen zum Schlafen auf dem Schiff finden, hat ja früher auch immer geklappt, damals als wir noch jung waren….! Um 23:45 Uhr soll das Schiff in North Sydney ablegen ablegen, ab 20:30 Uhr wird schon mit dem Einladen der Fahrzeuge und Container begonnen. Unsere Reihe ist einer der letzten, die an Bord fahren. Mit Kissen und Decke bewaffnet suchen wir einen Platz zum Schlafen. Die Sessel in den beiden TV Lounge sind recht bequem, es gibt mehr Platz als im Flugzeug und wir machen es uns bequem. Ein junger Mann einige Reihen neben uns auch und er fängt auch direkt an lautstark zu schnarchen, so ungefähr die nächsten drei Stunden…… ! Ausweichmöglichkeiten gibt es nicht, das Schiff ist gut gebucht.  Also erreichen wir Neufundland mit etwas Schlafmangel. Der Anblick am frühen Morgen auf die Küste von Neufundland ist unbeschreiblich schön. Ungefähr so hatten wir es uns vorgestellt.

Die Sonne scheint, gut gelaunt  und etwas übernächtigt verlassen wir das Schiff. Im Visitor Center unweit vom Hafen bekommen wir eine Menge Info- und Kartenmaterial. Uns gefällt es auf Anhieb auf Neufundland. Wir fahren am Meer entlang, durch Wald und an kleinen Seen, hin und wieder erhaschen wir einen Blick auf die Felsenküste.Unser erstes Ziel ist der Barachois Provincial Park, wir bekommen einen Platz mit Seeblick und eigenem Strand. Aber erst einmal ist ein ausgiebiges Mittagsschläfchen notwendig. Wir sind eben doch keine zwanzig mehr ;-)!

Über Neufundland und Labrador wissen unsere schlauen Reiseführer zu berichten, dass man im August das beste Wetter hat, also weniger Regen und weniger Nebel als in anderen Monaten.(Manche Menschen sagen es regnete 14 Monate im Jahr in Neufundland.) Allerdings sieht man im August  auch weder Eisberge und noch Wale. Für die Eisberge ist es  zu warm und die Wale sind schon auf dem Weg in den Süden um ihre  Babies zur Welt zu bringen. Ja, man kann eben nicht alles haben.  Auf der Karte vom Visitor Center finden wir einen Provincial Park mit dem lustigen Namen „Blow me down“. Das hört sich nach rauher Felsküste an, und wir machen uns auf den Weg. Auch hier lohnt sich allein schon der Weg an der Küste entlang. Kleine Orte, also ganz kleine Orte, mit wenigen Häusern, tolle Landschaft, und wir stellen uns mehr als einmal  die Frage, wie es hier wohl im Winter aussieht und wie es wohl ist hier im Winter zu leben! Vor allen Häusern liegt viel Holz aufgestapelt, die Vorbereitungen für den Winter. Auf dem Campingplatz angekommen, fragen wir nach einem Platz, von dem aus das Meer zu sehen ist. Die offiziellen Plätze liegen alle im Wald, aber wir dürfen auf der „Day-Use-Area“ direkt am Strand campen. Dort sind wir nicht alleine, zwei andere Campmobile haben es sich dort schon gemütlich gemacht.

Ein Treppenweg führt zu mehreren Aussichtsplattformen und wir können die Landschaft von allen Seiten bewundern.

Abends sitzen wir am Feuer, das hält auch die Mücken fern.

Der Gros Morne National Park ist unser nächstes Ziel. Auf einem State Park in den USA haben wir von Nachbarn die Empfehlung bekommen uns unbedingt auf den Greenpoint Campground im NP zustellen. Der Blick auf das Meer sei unbeschreiblich schön. Der Campground ist wirklich schön, wobei man nur von sehr wenigen Plätzen den Meerblick geniessen kann, der größte Teil der Plätze sind, wie so oft, im Wald. Aber wir sind rechtzeitig dort und ein Meerblickplatz ist noch frei.

Wir treffen ein Pärchen aus der Provinz Quebec, diese geben uns eine Menge Tipps für Labrador. Sie erzählen sie hätten vor einigen Tagen dort  Eisberge als auch Wale gesehen. Mit großen Ohren hören wir ihnen zu. Dann wandern wir vom Campground am Wasser entlang über den Kieselstrand zum Greenpoint. Hier gibt es einige interessante geologische Steinformationen.

Der Strandweg ist irgendwann von einer Bootsrampe versperrt, wir laufen sie hinauf und stehen vor einer Gruppe Männer, die um ein Boot rumstehen und sich unterhalten. Noch bevor sie „hallo“ sagen, bieten sie uns erst einmal ein Bier an. Klar, sagen wir nicht nein und  nutzen die Gelegenheit alle unsere Fragen  über Neufundland zu stellen, die nur von Einheimischen beantwortet werden können. Unsere erste Begegnung mit der berühmten „Newfies hospitality“.

Am Greenpoint geniessen wir die Aussicht und machen Fotos auf den roten Stühlen. Diese sind überall an schönen Stellen in Neufundland aufgestellt, und man soll seine Fotos auf einer bestimmten website veröffentlichen. Eine schöne Idee, die wir schon von Cape Breton kennen.

Abends sitzen wir nur kurz draussen, da die „black flies“ und die Mücken über uns herfallen. Am nächsten Tag scheint die Sonne vom Himmel und wir entscheiden uns eine Bootstour auf dem Western Brook Pond zu machen. Der Fussweg zur Anlegestelle beträgt 3 km und führt durch eine Art Moorlandschaft. Zwei Stunden lang überqueren wir den See und bekommen viele Infos über die Felsformationen, Wasserfälle und die Vegetation. Aber eigentlich geniessen wir nur die tolle Aussicht!

Nachmittags machen wir noch einen Ausflug nach Norris Point und Rocky Harbor.

Uns gehen die Infos über Eisberge und Wale in Labrador nicht aus dem Kopf. Kurz entschlossen beschliessen wir die nächste Fähre nach Labrador zu nehmen. Das Wetter ist schön, soll sich aber bald ändern. Auf gut Glück fahren wir zur Fähre und bekommen ohne Reservierung einen Platz, da 30 Prozent der Plätze nicht reservierbar sind, sondern nach dem Prinzip „first come first serve“ vergeben werden. Wir lernen Friedrich aus Rendsburg kennen, er ist mit einem Mietwagen unterwegs. Gemeinsam vertreiben wir uns die Zeit bis die Fähre abfährt und trinken im Womo Kaffee. Friedrich ist schon viel gereist, ist ein „Wikinger-Experte“ und liebt den Norden. Auf der Fähre gibt es dann den zweiten Kaffee und die ersten Wale. Zunächst sehen wir nur die Blasfontänen, mehrere Wale sind  recht weit entfernt vom Schiff im Wasser.  Hin und wieder sehen wir einen Wal abtauchen. Kurz vor der Ankunft sehen wir dann zweimal einen  Wale tatsächlich aus dem Wasser springen ( ich kenne diese Bilder nur aus dem TV), für ein Foto reicht es leider nicht. Ziemlich sprachlos und beeindruckt erreichen wir Labrador. Es ist schon Abend als wir eigentlich in Quebec ankommen. Denn die Fähre hält in Blanc Sablon, dieser Ort gehört zur Provinz Quebec und hat zur der angrenzenden Provinz Labrador eine Zeitverschiebung von 1,5 Stunden. Am Ende der Strasse, die zur Fähre führt biegt man entweder links weiter in die Provinz Quebec ab oder rechts in die Provinz Labrador. Wir entscheiden uns für die rechte Abbiegung.

Auf dem ersten und einzigen Campingplatz  im Ort L `Anseaux Clair verbringen wir die Nacht. Am nächsten Tag hat das Wetter umgeschlagen es ist total nebelig. Wir machen uns trotzdem auf den Weg zum 80 km entfernten Red Bay. Bis zu diesem Ort ist die Strasse nämlich geteert, danach beginnt der, nicht durchgängig geteerte, Labrador Highway, der auf über 2000 km bis in die Provinz Quebec führt.  Mittlerweile sind aber nur noch knapp 500 km Schotterstrasse zu überwinden. In zwei Jahren wird die Strasse wohl komplett geteert sein, so erzählten uns es die Einheimischen. Was man so genau auf dem Weg nach Red Bay sehen kann, wissen wir leider nicht, denn es war unglaublich neblig. Aber kurz vor dem Ziel riss der Himmel auf und wir hatten eine bessere Sicht und was kam zum Vorschein. Ein Eisberg. Direkt in der Bucht vor dem Museum über die spanischen Walfänger. Wir können unser Glück kaum fassen, Eisberge und Wale im August.

Auf dem Parkplatz vor dem Museum in Red Bay steht ein großes Expeditmobil mit süddeutschem Kennzeichen. Bettina und Günter sind am Beginn ihrer anderthalbjährigen Reise und seit zwei Monaten unterwegs in Neufundland. In der Ausstellung selber lernen wir noch John und Sue aus Ontario kennen, die beiden sind mit einem Segelboot rund um Labrador und Neufundland unterwegs. Nach dem wir uns das zweiteilige Museum angeschaut haben beschliessen wir gemeinsam mit Bettina und Günter einen Stellplatz zu suchen und den Abend miteinander zu verbringen. Der nette Angestellte des Museums gibt uns noch den Tip uns auf den Parkplatz am Tracey Trail zu stellen. Der Platz mit Meerblick gefällt uns sofort und wir nutzen auch noch die Gelegenheit die 689 Stufen des Trails zu erklimmen. Von oben haben wir eine super Sicht auf den Eisberg. Zumindest immer mal wieder, weil der Nebel zieht in die Bucht rein und raus im 10 Minuten Takt.

Abends sitzen wir zusammen und Bettina und Günter geben uns viele wertvolle Tips über Trails, Stellplätze und sehenswürdige Plätze in Neufundland. Klar, tauschen wir auch Reiseerfahrungen aus, die beiden waren vor 10 Jahren schon einmal bis Mittelamerika unterwegs. Am nächsten Morgen trennen sich unsere Wege, die beiden wollen den Labrador Highway fahren, wir fahren die Teerstrasse zurück nach Blanc Sablon. Aber ganz bestimmt  werden sich unsere Wege noch einmal kreuzen. Der Nebel hat sich verzogen, dafür regnet es. Aber im Regen kann man mehr sehen als im Nebel. Zum Beispiel kann man Wale im Wasser sehen. Wir halten am Strassenrand an und beobachten zwei Buckelwale eine Weile.

Auf dem Rückweg sehen wir viel mehr als am Vortag und entdecken einen weiteren Eisberg. Alle anderen Autos fahren weiter, wir bewundern den Eisberg mindestens eine halbe Stunde lang und versuchen im Regen Fotos zu schiessen.

In L `Anse  Amour besuchen wir den Leuchturm. Hier  gab es auch die erste transatlantische Funkstation. Eine Ausstellung zeigt das Leben der Leuchtturmwärter, es gibt Geschichten über die vor der Küste havarierten Schiffe und auch einen Bericht über das Flugzeug „Bremen“ das als erstes den Atlantik überquert hat und kurz vor Labrador notgelandet ist. Der Leuchtturm ist noch in Funktion, aber man kann die 127 Stufen bis in die  Kuppel hinaufsteigen. Von dort hat man einen tollen Blick. Und was sehen wir? Klar, ein Wal zieht seine Bahnen vor uns im Wasser. Was für ein Erlebnis!

Im Visitor Center von der Provinz Quebec bekommen wir dann viele Ideen was wir unternehmen können, wenn man der Teerstrasse die 68 km auf quebecer Seite folgt. Wasserfälle, Puffinbeobachtungen, Wanderwege. Natürlich fahren wir diese Strasse, aber die Sicht ist ehrlich gesagt bescheiden.

Wir hoffen darauf, dass der Nebel sich verzieht und schlagen unser Nachtlage auf dem Parkplatz der Puffinbeobachtung auf, aber leider vergeblich. Am nächsten Morgen wollen wir mit der Fähre Labrador wieder verlassen. Eine Reservierung war nicht mehr möglich, aber wir sind früh am Ticketschalter. Leider nicht früh genug. Eine lange Schlange wartet auf die Öffnung des Schalters, wir bekommen die Nummer 17 in der „Nicht Reservierten Warteschlange“. Insgesamt warten 35 Fahrzeuge ohne Reservierung auf einen Platz auf der Fähre. Nach einer Wartezeit von über zwei Stunden bekommen wir ein Ticket und dürfen auf den Parkplatz vor der Fähre fahren. Alle Fahrzeuge werden eingeladen. Am Ende stehen nur wir noch auf dem großen Parkplatz, die Einweiser reden in ihre Funkgeräte, laufen um unser Auto rum.

Dann das okay, wir dürfen auf die Fähre fahren. Nach uns werden noch drei Autos, die bis dahin noch auf dem Parkplatz am Ticketschalter warten mussten eingeladen. Der Fahrer des letzen Fahrzeuges musste noch sein Fahrrad vom Heck seines Fahrzeuges abmontieren damit er auf die Fähre paßt. Wir sind froh, dass wir einen Platz bekommen haben. Mit über einer Stunde Verspätung verlassen wir Labrador im Nebel. In Neufundland angekommen machen wir uns auf den Weg in den Norden. Zunächst besuchen wir das Cape Onion. Von einem Hügel aus haben wir einen schönen Ausblick auf die Umgebung, im Meer sehen wir in der Entfernung wieder Wale. Sogar die Sonne kommt raus.


Im Ort Raleigh finden wir einen schönen “wilden“ Stellplatz mit Meerblick und können sogar noch etwas draußen sitzen, bevor der Nebel wieder kommt. Danke an Bettina und Günter für den Tip!

Die Wikinger waren wohl die wahren Entdecker von Neufundland bzw von Nordamerika. Dies wird sehr schön dargestellt im Wikinger Museum in L `Anse aux Meadows! Auf dem Weg dorthin läuft ein Pärchen am Strassenrand entlang und möchte per Anhalter mitgenommen werden. Birger erkennt sofort John und Sue, die wir in Red Bay kennengelernt haben. Natürlich nehmen wir die beiden mit zum Museum, ihr Boot steht einige Orte weiter im Hafen. Während der Fahrt fragt Sue ob wir den schon Elche gesehen hätten in Neufundland. Leider müssen wir ihre Frage verneinen. In dem Moment sagt John, schau mal davorn steht ein Elch am Strassenrand. Erst glauben wir er macht einen Witz, doch tatsächlich, unser erster Elch in Neufundland!

Das Wikingermuseum ist sehr schön aufbereitet, neben der Ausstellung von Ausgrabungstücken und einem informativen Film, ist ein kleines Dorf  am Originalort nachgebaut worden. In zwei Hütten erzählen uns zwei Wikinger aus ihrem Leben. Geschichte zum anfassen, macht richtig Spaß! Denn die Wikinger waren die wahren Endecker von Nordamerika, nicht Columbus und nicht John Cabot. Wobei die Entdeckung von Neufundland durch John Cabot 1497 , als die offizielle Entdeckung gilt. Danach begann der Machtkampf zwischen England und Frankreich auf der Insel. Aber alles Geschichte.

In St. Anthony füllen wir unsere Vorräte wieder auf und fahren noch zum  „Fishing Landing“, eine Landspitze mit tollen Aussichtspunkten. Hier soll man häufig Eisberge und Wale sehen. Eisberge sind zwar keine zu sehen, dafür aber ein Wal der vor der Küste seiner Wege schwimmt.

Nun geht es wieder zurück Richtung Gros Morne NP. Einen Teil des NP haben wir noch nicht gesehen und werden dies nun nachholen auf unserem Weg in die Mitte von Neufundland. In Bird Cove finden wir einen schönen Platz zum übernachten und werden am Abend mit einem tollen Sonnenuntergang belohnt.

Am nächsten Tag nutzen wir das schöne Wetter für einen Strandspaziergang am Shallow Beach.

Im nördlichen Teil des Gros Morne NP, Tableland genannt, entscheiden wir uns für den Lomond River PP.

Abends kommt eine Frau zu uns an das Wohnmobil und spricht mich auf Deutsch mit niederländischem Akzent an: „ Wir kennen uns aus Yukon vom Campingplatz  im letzten Jahr. Ja, ich bin mir sicher du bist es!“ Birger und ich schauen uns erst etwas ratlos an, dann fällt der Groschen. Tatsächlich haben wir Wim und Marion aus den Niederlanden, letztes Jahr im Juli in Kanada auf einem wunderschönen Campingplatz kennengelernt und einen Abend mit einander verbracht.  Die Überraschung ist groß und wir feiern unser Wiedersehen gleich an zwei aufeinanderfolgenden Abenden. Es gibt viel zu erzählen und wir können den Zufall kaum glauben.

Das Wetter ist wirklich super schön, so dass wir eine kurze Wanderung machen um uns die Tafelberge etwas genauer anzuschauen.

Danach sind wir so „erschöpft“, dass eine Ruhepause notwendig ist. Dazu haben wir eine Kneipe mit toller Terrasse mit Meerblick in Woody Point auserkoren. Leider ist keine Tisch auf der Terrasse frei. Wir fragen nach ob wir nicht einen Tisch von drinnen auf die Terrasse stellen können, erst bekommen wir einen überraschten Blick, dann finden alle die Idee lustig. Drei Minuten später sitzen wir in der Sonne, trinken ein Glas Wein und Essen eine Kleinigkeit. Nun sind wir schon fast zwei Wochen in Neufundland und Labrador unterwegs. Es wird Zeit, dass wir uns mal der Mitte und dem Osten der Insel genauer ansehen. Wir sind gespannt was uns alles erwartet.

 Fazit: Neufundland  und auch Labrador haben uns mit ihrer Vielfältigkeit total in ihren Bann gezogen. Die Küste  rau und felsig,  Seen und Wälder, Tafelberge und Strände. Ganz besonders gefreut haben wir uns darüber, dass wir noch Eisberge sehen konnten. Ja, und die Wale natürlich. Das Wetter meinte es gut mit uns und wir fühlen uns sauwohl.

 

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