Mexiko – Baja California – Todos Santos – Tecate

von Christiane
Mexiko-Baja California Teil 2: Todos Santos bis Tecate

 Mexiko: (ganz kurz) Die Hauptstadt von Mexiko ist Mexiko City.  Im Land leben 112 Mio Menschen auf 1,9 Mio qkm. Das Bevölkerungswachstum beträgt ca 1,2% jährlich. Fast 80 % der Exportgüter kommen aus den USA.  Ca  85% der Bevölkerung sind römisch-katholisch.

 Baja California: Übersetzt heisst es Niederkalifornien und die Baja ist  mit 1200 km, die zweitlängste Halbinsel der Welt. Die Hauptstadt der Baja ist La Paz.  Im 17. und 18 Jhd. kamen die ersten europäischen Siedler in Gestalt von Jesuitenmissionaren. Diese brachten nicht nur die Religion mit, sondern schleppten  auch verschiedene Krankheiten aus Europa ein, von denen die einheimischen Bewohnern  der Baja ( Jäger und Sammler) nur so dahin gerafft wurden. Während der US-Prohibitionszeit ( und eigentlich bis heute)  waren die Grenzstädte der Baja beliebtes Ziel der US-Bürger um Alkohol zu konsumieren und dem Glücksspiel zu frönen. Die Baja ist bekannt für Wassersport besonders Kitesurfing.

Todos Santos wird in den Reiseführern als schönes Dorf mit vielen Galerien hoch gelobt. Neugierig besuchen wir das Örtchen. Einige Restaurants und viele Souvenirshops  säumen die Hauptstrasse von Todos Santos. Es wird weniger Kunst dafür mehr Krempel angeboten und so setzten wir  unsere Fahrt als bald fort.

La Ventana ist das nächste Ziel. Hier soll man an den schönen Stränden an vielen Stellen campen können, direkt am Meer. Wir staunen nicht schlecht als dort ankommen. So viele Camper wie hier haben wir noch nie auf einem Fleck gesehen und schon gar nicht während unserer Zeit in Mexiko. Die  Camper stehen in mehreren Reihen hintereinander am Strand. Und  es fliegen  bestimmt 150 Kitesurfer mal mehr mal weniger geübt über das Wasser. Wir erfahren, dass La Ventana einer der Hauptorte für Kitesurfer im Winter ist. Im Sommer sind sie in Hawaii folgen dann dem Wind die Westküste entlang bis in den Süden auf die Baja California. Schön und wir sind mittendrin und wissen nicht so genau wohin mit unserem Wohnmobil. Als wir uns schon entschieden haben den Ort wegen Überfüllung zu verlassen, sehen wir ein kleines Schild „Campground“, das an eine Mauer gelehnt ist. Einen letzten Versuch starten wir, da wir schon lange unterwegs sind an diesem Tag und gerne bleiben wollen. Wir fahren durch ein Tor und sehen einige Zelte, fünf Wohnwagen/Trailer, eine Bar und einen Pool. Vergeblich suchen wir ein Hinweisschild, das uns zu einem Office führt. Eine nette Dame, Kate aus Kanada, kommt aus ihrem Camper und erzählt uns, wir können uns einfach ein Plätzchen suchen. Zur Zeit seien sie zu fünft auf dem Campingplatz, bezahlt hätte sie die letzen Tage noch nichts, da sie nicht wüsste an wen, aber irgendwer wird schon irgendwann vorbei kommen. Die Bar habe ab 17.00 Uhr geöffnet, die Leute von der Bar hätten aber nichts mit dem Campingplatz zu tun. Etwas ratlos sehen wir uns an und dann um. Alles ist sehr gepflegt und sieht neu aus, Platz gibt es auch und sogar eine Bar. Unser Beschluss fällt einstimmig, wir bleiben.

Nachmittags laufen wir am Strand entlang und bewundern die Kitesurfer oder auch Kiteboarder bei ihren sportlichen Aktivitäten. Abends in der Bar trinken wir Margeritas und unterhalten uns etwas mit den Nachbarn und dem netten Betreiber der Bar, der extra für uns noch Tequila für die Margeritas organisieren musste ;-). Gezahlt haben wir auf diesem CP nichts.

Aber eigentlich wollten wir ja wieder am Strand campen, deswegen fahren wir nach Tecolote, 25 km nördlich von La Paz.  Wir durchqueren die Hauptstadt der Baja und bewundern die sehr lange und schöne Strandpromenade.

In Tecolote angekommen suchen wir uns erstmal einen sicheren Fahrweg auf dem sandigen Untergrund des Strandes, so dass wir nicht im Sand stecken bleiben. Es ist sehr sehr windig und wir diskutieren gerade was wohl ein günstiger Stellplatz bei dem Wind am Strand ist, als ein Auto neben uns anhält. Karen und Gerald aus Kanada. Die beiden standen gemeinsam mit uns auf unserem ersten CP in Bafudora, dann haben wir uns auf dem Weg zum CP an der Hazienda in Mulege getroffen ……! Wir quatschen ein bisschen, die beiden erzählen von dem CP in La Paz auf dem sie stehen, der ganz nett sein soll und dann trennen sich unsere Wege wieder. Aber nur für ca. 15 Minuten. Denn wir beschliessen den windigen Strand zu verlassen und zurück nach La Paz zu fahren. Auf dem Weg finden wir eine nette Strandkneipe und beschliessen dort einen Stop einzulegen. Keine drei Minuten später biegen die Kanadier um die Ecke. Gemeinsam verbringen wir einen lustigen Nachmittag bei mexikanischem Essen und Bier am Strand.

Es war nicht das letzte gemeinsame Essen 😉 Anschliessend fahren wir auch auf den wohl einzigen CP in La Paz. Dort ist gerade ein Deutsch-Schweizer Treffen. Von den 10 Campingfahrzeugen auf dem Platz sind 5 deutschsprachig.  Untereinander tauschen wir Tips und Erfahrungen aus. Die einen wollen nach Südamerika, die anderen kommen von dort und sind Richtung Nordamerika unterwegs und alle sind länger unterwegs als wir. Also sperren wir die Ohren auf und lauschen…… Birger beschliesst am nächsten Tag den Luftfilter vom Womo zu tauschen, da dieser schon überfällig ist. Mutig macht er sich an den Austausch, der viel einfacher ist als gedacht. Gerald, von Beruf LKW-Fahrer, kommt vorbei und gibt noch ein paar nützliche Tips. Wir verbringen einen weiteren lustigen,feucht-fröhlichen Abend Karen und Gerald, bevor die beiden sich  auf den Weg machen gen Süden machen.

Eigentlich wollten wir ja von La Paz mit der Fähre auf das Festland übersetzen und dort die Küste hoch fahren bis zurück in die USA.  Denn die Baja California auf der selben Strasse ( Mex 1) runter und wieder hoch zu fahren ist nicht so spannend. Wären da nicht die Grauwale  mit ihren Kälbern, die zu tausenden ab Januar in den Lagunen der Baja verweilen. Wir möchten sie so gerne sehen aber auf unserer Hinfahrt waren wir noch zu früh unterwegs. Also beschliessen wir die Baja wieder hochzufahren und uns viel Zeit zu lassen zum Whalewatching. Den ersten Versuch starten wir in Puerto San Carlos. Unser nützlicher Reiseführer empfiehlt den Ort zur Walbeobachtung und hat auch Tips zum Campen. Wir  fragen an einem kleine Hotel nach einem Stellplatz und nach der Möglichkeit  in die Lagune hinauszufahren um Wale zu sehen. Beides ist kein Problem. Aber es gibt keine kommerziellen Waltourangebote, sondern man mietet ein kleines Motorboot mit Skipper und zahlt das Boot pro Stunde. Bis zu 9 Leute haben auf den kleinen Fischerbooten Platz.  Der Preis fürs Boot nur für uns zwei ist uns zu teuer, aber wir beschliessen stehen zu bleiben und hoffen es kommen vielleicht noch andere die Lust auf eine Waltour haben. Eine kleine Besichtungstour durch den wirklich schmutzigen und nicht sehr schönen Ort zeigt uns, dass der Touristenandrang sich in Grenzen hält.  Abends während wir im kleinen Restaurant des Hotels etwas essen,  treffen wir eine lustige Gruppe bestehend aus  einem italienischem Pärchen und einem Deutschen, die sich vor ca drei Tagen erst kennengelernt haben und beschlossen haben gemeinsam weiterzureisen…Aber noch spannender ist das kleine Video, das sie uns  auf ihrem iphone von ihrer Waltour in einem anderen Ort am Vortag zeigen: der Wal kam so nah an das  Boot, dass sie ihn berühren konnten. Das machte neidisch. Das dreier Gespann reist nach einem gemeinsamen Bier weiter. Trotzdem haben wir noch Glück. Im Abstand von 20 Minuten betreten erst ein junges Paar mit Zelt aus Oregon das kleine Hotel und dann zwei nette Jungs aus Frankreich. Alle wollen Wale sehen und so beschliessen wir uns das Boot am nächsten Morgen zu teilen. Wir handeln noch eine halbe Stunde gratis Bootstour aus und alle sind zufrieden. In der Nacht fängt es an zu regnen und hört auch am Morgen nicht so richtig auf. Unser „Kapitän“ versichert uns, die Wolken ziehen vorbei. Die Fischer brauchen noch etwas Zeit um das Boot für unseren Tripp vorzubereiten und dann geht es los. Wir staunen nicht schlecht, als sie das Boot hinter dem Hotel auf einem Trailer, mit recht platten Reifen, befestigen und uns bitten in dem Boot Platz zu nehmen. Nun wird der Trailer mit dem Boot und uns von einem sehr altersschwachen Auto einmal durch den ganzen Ort gezogen um am anderen Ende zu Wasser gelassen zu werden. Wir sechs auf dem Boot  sind bei der Ortsdurchfahrt die Attraktion des Tages, alle winken uns freundlich zu und lachen sich halbtot, wir winken und lachen zurück….

Die Bootstour ist super schön, erst passieren wir eine Insel mit einer riesigen Komorankolonie, Delfine und Seehunde springen um uns herum und wir dürfen einigen Fischern dabei zu schauen wie sie ihren Fang aus dem Wasser ziehen.

Von Walen leider keine Spur. Unser Kapitän erklärt uns, dass die Wale sich zur Zeit manchmal in der Lagune aufhalten, aber auch immer mal wieder in den Pazifik hinausschwimmen. Die beiden Franzosen sprechen ziemlich gutes Spanisch und auch Englisch, so dass sie als Dolmetscher fungieren zwischen uns und unserem spanischen Fischer. Plötzlich sehen wir in weiter Entfernung einen Wal aus dem Wasser rausspringen…. wir sind aufgeregt und wollen sofort in die Richtung fahren, aber unser Kapitän darf nicht auf den offenen Pazifik mit uns rausfahren. Aber er hat ein Funkgerät und noch zwei Schiffe mit Passagieren an Bord suchen die Wale und tatsächlich kurz bevor wir den Rückweg antreten wollen, schwimmt ein Walkuh mit ihrem Kalb direkt bei uns am Boot vorbei.

Auf dem Rückweg zeigt uns der Kapitän noch einen traumhaften Strand auf einer Insel und wir dürfen uns einwenig die Füsse vertreten. Danach begleiten uns noch einige Delfine im ganz klaren blauen Wasser.

Die Tour hat sich auf jeden Fall gelohnt und gut gelaunt kommen wir wieder am Hotel an.

Wir möchten einige Dinge erledigen und benötigen internet. Dazu siedeln wir uns wieder auf dem netten Campingplatz im netten Ort Loreto an und bleiben einige Tage. Loreto ist ein wirklich netter Ort mit angenehmer touristischer Infrastruktur, einer schönen kleinen  Fussgängerzone, Souvenirshops, Restaurants, Bars und überall freundliche Menschen. Am Ufer gibt es eine schön angelegte  Strandpromenade und auf der gegenüberliegenden Seite noch mehr Restaurants, die auf Gäste warten. Loreto ist bereit für seine Besucher, nur die machen sich leider rar. Auch hier merkt man, dass die Amerikaner als Touristen fehlen. Schade für den schönen Ort und seine Bewohner! Gerne nutzen wir das Angebot an Restaurants und versuchen etwas Umsatz zu generieren…. und etwas später auf dieser Reise machen wir noch bei unseren Landsleuten viel Werbung für Loreto.

Weiter gehts an die Bahia Concepcion. Die Bahia mit den vielen verschiedenen, schönen Stränden an denen man so wunderschön campen kann. Martin und Claudia aus der Schweiz haben uns vor einiger Zeit geschrieben, dass sie auf dem Weg sind zu genau diesen schönen Strände. Und tatsächlich haben wir  Glück ! Direkt am ersten Strand an dem wir vorbei kommen ( diesmal aus dem Süden) sehen wir von der Strasse aus einen blau weissen VW Bus stehen. Genau nach dem haben wir Ausschau gehalten. Sofort steht für uns fest, dass dieser Strand unsere Heimat für die nächste Nacht wird.  Die Nachbarschaft um den VW Bus ist schon besetzt und wir stellen uns etwas weiter vorne an die Landzunge hin. Martina und Claudia sind nicht „zu Hause“ , wahrscheinlich sind die beiden wanderbegeisterten los gezogen die Gegend zu erkunden.  Später am Nachmittag stehe ich mit den Beinen im warmen Wasser der flachen Lagune als ich jemanden meinen Namen rufe höre.  Vom Wasser aus winken mir die beiden Schweizer von ihrem Kanu aus zu.

Bis jetzt haben wir die beiden zweimal „nur“ auf Parkplätzen getroffen und uns dort lange unterhalten, aber wir sind immer  in verschiedene Richtungen weitergefahren. Nun haben wir es endlich mal geschafft am selben Ort zu campieren. Die beiden leihen uns netterweise ihr Kanu aus und wir paddeln eine Runde um die vorgelagerte Insel. Zwischendurch werden wir von zwei Delphinen begleitet, die mit etwas Abstand mit uns mit schwimmen. Klar, dass wir keine Kamera mit aufs Boot genommen haben… ;-(.  Das paddeln macht uns richtig Spaß!

Zu viert verbringen wir einen sehr persönlichen Abend mit tollen Gesprächen! Danke!

Am nächsten Morgen trauen wir unseren Augen nicht. Innerhalb von einer halben Stunden kommt ein deutsches Fahrzeug nach dem anderen auf den Strand gerollt. Alle kennen Claudia und Martin, weil die Gruppe gemeinsam über Weihnachten 13 Tage an einem Strand gemeinsam verbracht hat. Wir sehen Veronika und Michael wieder, die beiden haben wir im Arches NP kennengelernt, und lernen Jupp und Doro kennen und Ilka und Günther. Ein bunt gemischte Truppe mit unterschiedlichen Reiseerfahrungen und vor allem ganz unterschiedlichen Fahrzeugen.

Gemeinsam verbringen wir einige Tage am Strand und tauschen Erlebnisse und Erfahrungen aus. Die erfahrensten von uns sind Jupp und Doro, seit 10 Jahren sind sie unterwegs und haben schon Asien, Afrika und Südamerika mit ihrem Fahrzeug bereist. Für uns Neulinge ist es beruhigend, dass unser Sorgen und Befürchtungen auf der Reise, die gleichen sind, wie die der alten Hasen! Jeden Tag fahren Birger und ich mit dem Kanu eine Runde um die Insel es ist sehr windstill, das Wasser sehr ruhig, so können wir am felsigen Ufer der Insel viele bunte Fische vom Kanu aus beobachten. Die kleine  deutsch-schweizer Reisegruppe löst sich, nach einigen Tagen, langsam auf, wir fahren Richtung Norden, die anderen Richtung Süden. Klar, dass wir allen ans Herzen legen, sich unbedingt Loreto anzuschauen. Was sie auch alle getan haben! Wir haben die Tage mit euch allen sehr genossen! Schade dass, wir uns erst einmal nicht wiedersehen! Gute Fahrt in den Süden!

Unser nächstes Ziel ist nicht weit und auch bekannt. Gerne möchten wir Marilyn und Garry in Mulege wiedersehen, die uns zu Weihnachten so lieb aufgenommen und bekocht haben. Also fahren wir wieder auf die Hazienda und überraschen die beiden. Die Überraschung ist gelungen. Es wird ein langer Abend.Wir lernen noch Dave und Francis mit ihrer Tochter Betty kennen. Sie sind Freunde von Marilyn und Garry aus Kanada, und gleichzeitig Nachbarn auf der Hazienda. Dave hat nämlich in einer Art Lotterie in Kanada 310.000 C$ gewonnen und von einen Teil des Gewinnes das Haus in Mulege gekauft. Dave ist der erste „Gewinner“ den wir persönlich kennenlernen. Stolz zeigt er uns im internet die Bilder auf der er bei der Gewinnübergabe zu sehen ist………Klar, dass wir nicht am nächsten Tag wieder fahren können. Garry lädt uns zum Sparrib essen ein und Marilyn ist wieder für die Beilagen zu ständig, während wir uns um die Getränke kümmern.  Also wird es auch hier ein längerer Aufenthalt….. Aber wir haben ja  Zeit……..!

Stück für Stück geht es nun weiter Richtung amerikanische Grenze. Wir haben uns für den Grenzübergang in Tecate entschieden, er wird in vielen Reiseführern empfohlen, da er klein und überschaubar ist. Es wird jedoch ausdrücklich darauf hin gewiesen, beim Durchfahren des Ortes an allen Stoppschildern  ganz korrekt zu halten, auch wenn alle anderen darüber hinweg fahren und auch sonst sich an alle Verkehrsregeln mindestens 120%tig zu halten. Machen wir ja eh immer. In Tecate gibt es eine Umleitung zum Grenzübergang und wir verfahren uns ganz leicht, aber dass ist nicht so dass Problem, eher das Sirenengeheul mit dem uns ein netter Motorradpolizist aufhält. Freundlich kommt er an meine Beifahrertür und fragt lächelnd ob wir denn spanisch sprechen, dies verneinen wir wahrheitsgemäß. Die Frage nach unseren Englischkenntnissen verneinen wir auch, in der Hoffnung, der gute Mann spricht vielleicht eh nur wenig Englisch. Unserer Frage ob der Deutsch spricht, verneint er. In akzentfreiem, perfektem  Englisch erklärt uns der Polizist, Birger habe zwar am Stop Schild gehalten, die Vorderreifen des Fahrzeuges hätten allerdings auf dem Fussgängerüberweg gestanden. Leider verstehen wir den Polizisten überhaupt nicht und er versucht in verschiedenen Varianten incl. Gestik und Mimik uns den Sachverhalt zu verdeutlichen. Wir lächeln in nur unschuldig kopfschüttelnd an und kein englisches Wort des Verstehens kommt über unsere Lippen. Wir sind selber erstaunt, dass wir so ruhig und gelassen sind.  Der Polizist bleibt sehr freundlich. Seine Geduld scheint allerdings nun zu Ende zu sein  und er entscheidet sich dann doch für eine neue Variante. Er fragt ob wir zur Grenze wollen, dies verstehen wir plötzlich und bejahen ( wir müssen an unserer Taktik noch arbeiten), und er bietet an uns den Weg zu zeigen. Freundlich eskortiert er uns zum Grenzposten und wünscht uns eine sichere und gute Weiterfahrt. Glück gehabt!

Die Grenzformaliäten gehen fast reibungslos über die Bühne. Die Beamten kontrollieren unser Wohnmobil von Innen und räumen fast unseren ganzen Kühlschrank aus, selbst eingefrorene Lebensmittel. Wir nehmen es gelassen. Nebenan an der mexikanischen Grenze geben wir unser Touristenvisum brav ab und schon sind wir zurück in den USA.

 Fazit: Wir hatten eine tolle Zeit auf der Baja California. Wieder waren es die Begegnungen mit anderen Menschen, die uns so begeistert haben. Die tollen Strände und das, in so vielen Blautönen glänzende Meer hat bei uns zur richtigen Entspannung geführt. Die Mexikaner waren uns gegenüber sehr freundlich und wir haben uns zu keiner Zeit unsicher auf der Baja California gefühlt. Wahrscheinlich war dies nicht unsere letzte Reise auf diese zweitlängste Halbinsel der Welt.

 

Dieser Beitrag gehört zu Mexiko 2014, Nordamerika, Reiseberichte

3 thoughts on “Mexiko – Baja California – Todos Santos – Tecate

  • Martin 5. März 2015 at 05:44

    Hallo Christiane und Birger,
    ich musste dann doch 14 Tage warten bis der Kühler an meinem Ford repariert war. Aber der Platz in Buenos Aires auf der BCS war eigentlich ganz gut um das aus zu halten :-). Inzwischen ist Anfang März und ich bin wieder in den USA angekommen und derzeit in Galveston/Texas.
    Ich wünsch Euch noch ne schöne Zeit
    Martin und Bona

  • Werner 7. März 2015 at 20:09

    Wow! Soviel nachzulesen. Ich sollte regelmäßiger vorbeischaun. 🙂

    Liebe Grüße aus der blauen Box in Vösendorf!
    Werner

  • Irene 12. März 2015 at 19:30

    schöne Fotos, schöne Berichte … werde jetzt wohl auch regelmäßiger lesen, um ein wenig was von der großen, weiten Welt mit euch sehen zu können …

    Schöne Reise noch und bleibt gesund!

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