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USA: Georgia & die „Carolinas“

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Wir fahren weiter nach Brunswick, die Stadt gibt nicht so viel her, wir haben aber keine Lust länger zu fahren und bleiben an einem kleinen See stehen.  Unser Womo bekommt noch einen Ölwechsel bevor unsere Reise weiter Richtung Savannah geht. Sie Sonne brennt mit 34 Grad auf uns nieder.

Also beschließen  wir den Stadtbesuch auf den nächsten Tag zu verschieben und verbringen den Rest des Tages im Blyhte State Park unter Bäumen und mit einer Waschmaschine…… Kurz Zeit später fahren Katharina und Hubert aus Pforzheim an uns vorbei, sie haben sich auch für den schattigen State Park entschieden.  Abends sitzen wir, ungestört von Mücken,  lange zusammen und erfahren nun etwas mehr über die beiden. Sie haben während ihres einjährigen Sabbatical nicht nur die USA, sondern auch Neuseeland bereist.

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USA: Florida Teil 2: Ostküste

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Von den Everglades geht unser Weg weiter auf die „Keys“. Der ursprüngliche Name, den die ersten spanischen Siedlern diesen Inseln gaben war„cayo“. Was soviel wie kleine, flache Insel hieß. Die Engländer haben die spanischen Worte falsch verstanden und so wurde aus „cayo“ mit der Zeit „Keys“. Key Largo ist der erste Ort durch den wir fahren und wir sind etwas enttäuscht, so hatten wir uns die Keys nicht vorgestellt. Die Ortsdurchfahrt ist geprägt von Hotels und Fastfoodketten, die Strände im Hintergrund können wir nicht sehen.  Aber dann in Long Key State Park finden wir einen Platz genau nach unserem Geschmack.

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USA: Florida Teil 1: Golfküste bis Everglade NP

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Der „sunshine“ State begrüßt uns mit Regen. Aber dies sind wir ja nun schon gewohnt und nehmen es gelassen. Die endlos langen Strände entlang der Golfküste sehen im Regen nur halb so schön aus, aber das können wir erstmal nicht ändern.

Am frühen Nachmittag erreichen wir den Henderson Beach State Park, bekommen den letzten Platz, da jemand anderes vorzeitig abgereist ist, und vertrödeln faul den regnerischen Nachmittag. Am Abend  hört der Regen auf und Birger nötigt mich zu einem Spaziergang. Eigentlich bin zu faul, aber…. es hat sich echt gelohnt. Der Strand ist super lang und schön, der Golf von Mexiko ist unglaublich warm und es ist trocken. Wir laufen ca zwei Stunden am Strand und finden Florida schon jetzt sehr schön.

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USA: Südstaaten Teil 2: Louisiana, Mississippi, Alabama

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Wir sind auf dem Weg nach New Orleans. Zwischen der Industriestadt Baton Rouge und New Orleans liegen einige sehr schöne Plantagen Häuser. Vor dem Bürgerkrieg waren dies Herrenhäuser von sehr große Plantagen für Zuckerrohr oder Baumwolle und je nach Größe der Plantage lebten einige hundert oder sogar bis zu tausend Sklaven auf einer Plantage. Unsere erste Besichtigungstour führt uns auf die Houmas House Plantation. Die Villa liegt eingebettet in einen sehr schönen Garten mit alten Bäumen. Kate unsere Führerin ist traditionell gekleidet und beschreibt uns sehr anschaulich das Leben auf der Plantage. Mit ihrem Charme und Witz bringt sie  die Gruppe ganz leicht in ihrem Bann. Auch hier geht der ein oder andere Witz, dank des starken Südstaatenakzentes von Kate, an uns vorbei……Zuckerrohr wurde hier angebaut und auch verarbeitet, nach dem Bürgerkrieg ging es  mit der Plantage  nach und nach bergab. Dafür gab es zwei Gründe, erstens die Sklavenhaltung war verboten und dies bedeutete den Sklaven musste ein Lohn gezahlt werden, zweitens die Familie lebte auf etwas zu großem Fuß.

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USA: Südstaaten Teil 1

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Der Bundesstaat Louisiana empfängt uns mit einem sehr bewölkten Himmel und mit immer wiederkehrenden Regenschauern. Dies wird sich auch in den nächsten zwei Wochen nicht ändern. Okay, dass ist etwas gelogen, aus den Regenschauern werden später noch richtige Gewitterstürme werden. Aber dazu später. Wir fahren die Golfküste entlang und zwischen dem Meer und uns liegen die Sümpfe und in den Sümpfen liegen faul die Alligatoren rum. Zumindest hoffen wir, dass sie faul und satt sind.

Bei unserer Ankunft in New Iberia regnet es in Strömen, aber am nächsten Morgen ist es zumindest trocken und wir nutzen die Zeit. Zuerst besuchen wir den Rip van Winkel Garden. ein altes Herrenhaus mit viel Geschichte und einem schönen Garten herum. In diesem Garten empfangen uns einige Pfaues und es scheint Paarungszeit zu sein, weil die meisten Pfaus,  die wir sehen Radschlagen. Ich glaube es ist das erste Mal, das ich einen Pfau Rad schlagen sehe und ich mache unendlich viele Fotos, die ich euch, liebe Leser, aber in der Menge erspare!

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USA: Texas

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Unser erstes Ziel ist der National Park Big Bend. Dieser liegt ganz weit im Süden von Texas an der Grenze zu Mexico und drum herum gibt es eigentlich nichts. Nur recht trostlose kleine Orte. Dafür ist der 3200qkm große National Park um so eindrucksvoller. Die Campingplätze im Nationalpark direkt sind wie immer ein seltenes Gut, so dass wir schon am Mittag am Parkeingang sind. Dort hören wir, dass von den vier Campingplätzen schon zwei ausgebucht sind. Wir eilen den geraden Weg direkt zum Cottonwood CP. Als wir ankommen haben wir noch vier Stellplätze zur Auswahl eine Stunde später sind alle Plätze belegt.  Das Thermometer zeigt entspannte 32° C, es ist bewölkt und die Luftfeuchtigkeit ist extrem hoch!  Aber in der Nähe gibt es eine kurze Wanderung in den Canyon den Rio Grande hinein, die haben wir uns für den Nachmittag vorgenommen. Mit einem Rucksack voll Wasserflaschen und einem Fotoapparat bewaffnet geht es los. Auf dem  Strasse vor uns, bleibt ein Auto stehen, als wir es rasch überholen wollen, sehen wir den Grund des Stops. Eine Schlange auf der Fahrbahn….. wir drehen rasch und schauen uns das recht große Tier mal von der Nähe an.

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USA: New Mexico

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Wir erreichen den Staat New Mexico. Zunächst wird uns eine Stunde gestohlen, wir müssen die Uhren vorstellen. Der schöne Effekt ist, dass es abends länger hell ist und wir länger draussen sitzen können. Ansonsten ist die Landschaft erst einmal recht monoton. Wir fahren durch Steppe und Halbwüste. City of Rock ist unser Ziel, dort soll es einen CP geben, direkt zwischen den Felsen. Etwas zweifelnd schauen wir uns um, von Felsen ist weit und breit nichts zu sehen, nur plattes Land. Aber wie es so ist ca fünf Kilometer vor dem Ziel, in einer kleinen Senke, kommen die roten Felsen zum Vorschein und zwischen ihnen  blinken glänzend einige Wohnmobile. Ein tolles Ambiente. Wir finden einen schönen Platz, zünden ein Lagerfeuer an und lassen den Tag entspannt ausklingen.

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USA: Arizona

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Von Las Vegas aus fahren wir Richtung Havasu City und den Colorado River. Unser erster Abstecher führt uns auf die alte Route 66 nach Oatmann. Eine ehemalige Bergbaustadt heute ein Touristenort mit windschiefen Fassaden im Westernstil in der einige Esel frei rumlaufen sollen. Mitreisende haben uns den Ort wärmsten ans Herz gelegt. Der erste Teil der ehemaligen Route 66 ist eher langweilig und eintönig zu fahren. Doch dann führt uns die Strasse einige Serpentinen hoch und wir haben einen schönen Ausblick auf die Landschaft und die roten Felshügel ums uns herum.

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Mexiko – Baja California – Todos Santos – Tecate

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Todos Santos wird in den Reiseführern als schönes Dorf mit vielen Galerien hoch gelobt. Neugierig besuchen wir das Örtchen. Einige Restaurants und viele Souvenirshops  säumen die Hauptstrasse von Todos Santos. Es wird weniger Kunst dafür mehr Krempel angeboten und so setzten wir  unsere Fahrt als bald fort.

La Ventana ist das nächste Ziel. Hier soll man an den schönen Stränden an vielen Stellen campen können, direkt am Meer. Wir staunen nicht schlecht als dort ankommen. So viele Camper wie hier haben wir noch nie auf einem Fleck gesehen und schon gar nicht während unserer Zeit in Mexiko. Die  Camper stehen in mehreren Reihen hintereinander am Strand. Und  es fliegen  bestimmt 150 Kitesurfer mal mehr mal weniger geübt über das Wasser. Wir erfahren, dass La Ventana einer der Hauptorte für Kitesurfer im Winter ist. Im Sommer sind sie in Hawaii folgen dann dem Wind die Westküste entlang bis in den Süden auf die Baja California. Schön und wir sind mittendrin und wissen nicht so genau wohin mit unserem Wohnmobil. Als wir uns schon entschieden haben den Ort wegen Überfüllung zu verlassen, sehen wir ein kleines Schild „Campground“, das an eine Mauer gelehnt ist. Einen letzten Versuch starten wir, da wir schon lange unterwegs sind an diesem Tag und gerne bleiben wollen. Wir fahren durch ein Tor und sehen einige Zelte, fünf Wohnwagen/Trailer, eine Bar und einen Pool. Vergeblich suchen wir ein Hinweisschild, das uns zu einem Office führt. Eine nette Dame, Kate aus Kanada, kommt aus ihrem Camper und erzählt uns, wir können uns einfach ein Plätzchen suchen. Zur Zeit seien sie zu fünft auf dem Campingplatz, bezahlt hätte sie die letzen Tage noch nichts, da sie nicht wüsste an wen, aber irgendwer wird schon irgendwann vorbei kommen. Die Bar habe ab 17.00 Uhr geöffnet, die Leute von der Bar hätten aber nichts mit dem Campingplatz zu tun. Etwas ratlos sehen wir uns an und dann um. Alles ist sehr gepflegt und sieht neu aus, Platz gibt es auch und sogar eine Bar. Unser Beschluss fällt einstimmig, wir bleiben.

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Mexiko- Baja California – Tijuana – Cabo San Luca

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Ab jetzt sprechen wir Spanisch! Oh, hätten wir doch nur besser aufgepasst bei unseren verschieden Anläufen diese schöne, wohlklingende Sprache zu lernen. Aber mal wieder der Reihe nach. In San Diego auf dem CP werfen wir all unsere Planungen, die da waren: wir nehmen eine kleinen Grenzübergang, früh morgens,  in der Hoffnung es ist stressfreier, über den Haufen und fahren am frühen Mittag einfach los zum Grenzübergang Tijuana. Ein sehr großer Grenzübergang, einer der meist benutzen der Welt, wie ich später lese, mit großen Kapazitäten, da er nur knapp 12 km von San Diego Downtown entfernt ist.

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